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Zeckenschutzimpfung - Sind Sie noch geschützt ?

Impfung alle fünf Jahre nötig - ab 60 schon alle drei Jahre

Bildquelle: BAXTER
Mit Beginn der warmen Jahreszeit haben auch sie wieder Hochsaison: die Zecken. Sie verstecken sich in Sträuchern und Bäumen, im Gras und sogar in städtischen Parkanlagen. Ist eine Zecke mit dem FSME-Virus (Frühsommer-Meningo-Encephalitis) infiziert und beißt einen Menschen, dann wird der Virus auch auf den Menschen übertragen.

Hauptgefahrenzeit ist Mai/Juni sowie der September, gefährlich sind Zecken aber während der ganzen warmen Jahreszeit. Die am stärksten betroffene Bevölkerungsschicht sind Menschen zwischen 71 und 80 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit eines Zeckenbisses ist relativ hoch, zum Glück ist aber nur 1 von 200 Zecken mit dem FSME-Virus infiziert und kann zu einer Gefahr für Menschen und Tiere werden.

Wird ein Mensch mit Meningo-Encephalitis angesteckt, kommt es zu einer infektiösen Entzündung der weichen Hirnhaut (Meningen) und des Gehirns (Encephalon), die in weiterer Folge zu Lähmungen, Persönlichkeitsveränderungen oder in manchen Fällen sogar zum Tod führen kann. Die erste Phase beginnt bis etwa eine Woche nach dem Stich einer infizierten Zecke. Die Krankheitssymptome sind, ähnlich einer Grippe, Fieber und Gelenksschmerzen. Meistens klingen aber die Symptome nach Tagen wieder ab. Gelegentlich kommt es einige Tage nach der scheinbar überstandenen Krankheit zum Auftreten einer zweiten Phase, der Entzündung der Hirnhaut. Die Folgen können katastrophal sein: Meist bleibende Schäden wie Lähmungen unterschiedlichster Art oder Epilepsie sind die Folge. Sie können bis zu Invalidität und zu völliger Pflegebedürftigkeit führen. Eine Heilung der FSME-Erkrankung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich, nur eine Behandlung bzw. eine Linderung der Symptome. 

Der derzeit einzig wirksame Schutz gegen die Erkrankung ist die Vorbeugung durch eine Impfung, also eine Immunisierung mit dem FSME-Impfstoff. Darum ist es so wichtig, regelmäßig die Intervalle der Zeckenschutzimpfung einzuhalten. Erst im November 2003 wurde das Impfschema für FSME-Immunisierung geändert. Bei Personen unter 60 Jahren recht nach erfolgter Grundimmunisierung (drei Impfungen und eine erste Auffrischungsimpfung nach drei Jahren) dann ein Intervall von je fünf Jahren für weitere Auffrischungen. Bei älteren Menschen ab 60 sollte die Auffrischungsimpfung aufgrund des schwächeren Immunsystems dann wieder alle drei Jahre erfolgen.

Wurden Sie von einer Zecke gebissen und sind nicht geimpft, sollten sie innerhalb von 48 Stunden zum Arzt gehen, der Ihnen ein Antikörper-Konzentrat verabreicht. Da dieses allerdings nur eine Schutzrate von 60-70% hat, darf man sich darauf alleine nicht verlassen.

Weitere Informationen zum Thema Zecken, Zeckenbiss und Schutzimpfungen erhalten Sie auf der Webseite www.zecken.at

 

 

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