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Was tun gegen den Winterblues?

Licht und Bewegung heben die Laune


25.11.2015

Was tun, wenn einen der Winterblues packt, man sich müde und abgeschlagen fühlt oder die Haut juckt? Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Dezember-Ausgabe etliche Tipps, wie der Winter gut zu meistern ist.
 
Es ist ganz normal, dass sich manche Menschen in der kalten und dunklen Jahreszeit mehr in die eigenen vier Wände zurückziehen und vielleicht auch etwas melancholischer gestimmt sind. Helfen kann unter anderem eine Lichttherapie. Dabei werden spezielle Lampen mit bis zu 20.000 Lux verwendet, die über die Netzhaut den Biorhythmus und andere Hirnfunktionen beeinflussen. Die Folge: Die Tage wirken länger, die Stimmung hellt sich auf.
 
Anhänger der Naturheilkunde gehen lieber an die frische Luft, um Energie aufzutanken. So kann man etwa die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen, das kann gegen einen leichten Winterblues schon ausreichen. Bei depressiven Stimmungen raten Experten auch mal zu Tabletten mit Johanniskrautextrakt. Sollte es sich allerdings um eine schwere Depression handeln, ist ärztliche Hilfe angesagt.
 
Wer unter Hautproblemen wie Schuppenflechte, Neurodermitis oder Rosacea leidet, bekommt das im Winter durch den Wechsel zwischen kalter Luft draußen und Heizungsluft drinnen besonders zu spüren. Abhilfe bieten rückfettende Cremes, also Wasser-in-Öl-Emulsionen, welche die Haut etwas versiegeln. Idealerweise sollten die Cremes Substanzen wie Harnstoff, Milchsäure oder Glycerin enthalten, um die Feuchtigkeit zu binden.
 
Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, der aufgrund der kürzeren Sonnenscheindauer im Winter auftreten kann, geht man am besten 15 bis 30 Minuten pro Tag ans Tageslicht. Neben Licht, Luft und viel Bewegung ist gesunde Ernährung wichtig. Grünkohl, Fenchel, Brokkoli und Lauch sind gut geeignet, den Kalziumhaushalt zu verbessern. Spinat und Mangold enthalten hingegen Oxalsäure, die die Aufnahme von Kalzium eher blockiert.
 
Quelle: Reader’s Digest