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Das sollten Sie beim Sport im Winter beachten

Tipps, damit der Sport auch im Winter zu einem angenehmen Erlebnis wird.


10.11.2017

In der kalten Jahreszeit, vor allem wenn sich die Sonne auch nur zaghaft blicken lässt, bedarf es oft einer Extraportion Motivation, um sportlich aktiv zu bleiben. Nachfolgend ein paar Tipps, damit sich das Outdoor-Training auch im Winter förderlich auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt.

Anstatt über das schlechte Wetter zu jammern, kann man sich auf eine Portion frische Luft und die ruhige Natur freuen. Durch das Training werden Endorphine ausgeschüttet, die uns vor depressiven Winterverstimmungen und Müdigkeit bewahren. Nur durch natürliches Tageslicht kann der Körper das immunstärkende Vitamin D produzieren. Studien zeigen, dass sportlich aktive Menschen weitaus seltener an Erkältungen und Grippe erkranken.

Statt einer dicken Daunenjacke sollten besser mehrere aufeinander abgestimmte Schichten atmungsaktiver Funktionskleidung nach dem Zwiebelprinzip (leitende Schicht, isolierende Schicht, schützende Schicht) getragen werden. Der Vorteil liegt darin, dass die einzelnen Schichten je nach Wetter und Anstrengung an- bzw. ausgezogen werden können. Direkt am Körper ist eng anliegende Funktionsunterwäsche sinnvoll. Diese Kunstfaserwäsche gibt Feuchtigkeit sofort an die nächste Kleidungsschicht weiter. Bei feuchter Witterung sollte eine wasserdichte und atmungsaktive Überbekleidung getragen werden.

Eine rutschfeste Sohle und wasserdichtes Obermaterial sollten bei matschigem Untergrund ein wesentlicher Bestandteil für Outdoor Aktivität sein. Ebenfalls wichtig ist, dass die Schuhe nicht zu eng sind. Sonst steigt die Gefahr von Durchblutungsstörungen - man bekommt kalte Füße.

Da über den Kopf die meiste Körperwärme verloren geht, sollte der Kopf besonders gut geschützt werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist oft schon ein Stirnband ausreichend. Sinken die Temperaturen weiter, ist eine Haube aus Funktionsfasern zu empfehlen. Um gut sichtbar und dadurch sicherer unterwegs zu sein, sollte man zu reflektierender Sportbekleidung, Stirnlampen und reflektierenden Elementen greifen.

Bei nasskaltem Wetter müssen die Muskeln, Bänder und Gelenke noch schonender behandelt werden als üblich. Sanfte Aktivierung ist daher sehr wichtig. Nach dem Sport empfiehlt sich das Dehnen in warmer Umgebung.

Hochprozentiges gehört bei Kälte zu den beliebtesten Getränken: auf Skipisten, Loipen oder Wanderwegen. Doch die kurzfristige Erwärmung ist trügerisch: Alkoholische Getränke erweitern auf der einen Seite die Gefäße und sorgen somit für eine bessere Durchblutung. Umgekehrt bewirkt dieser Effekt allerdings, dass die Körperwärme rascher an die Umgebung abgegeben wird. Die Folge davon ist, dass man schneller auskühlt.

Quelle: Naturfreunde Österreich