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Wetterfühligkeit : Infos und Tipps

Wetterfühligkeit ist weit verbreitet, aber man weiß relativ wenig darüber

17.04.2008

Der April macht was er will: Mal ist es stürmisch und kalt, dann sonnig und warm und schließlich fällt sogar Schnee oder Graupel. Wetterfühlige Menschen vertragen diese Wetterumschwünge nicht besonders gut. Oft haben sie schon Tage vorher Beschwerden, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken Umschau: "Die meisten Menschen, die sich als wetterfühlig bezeichnen, klagen über Kopfschmerzen und Migräne. Sie nennen auch Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und Müdigkeit als Symptome. Und auch ein relativ hoher Prozentsatz ist einfach gereizt, niedergeschlagen oder nervös."

Wetterfühligkeit ist bei uns weit verbreitet, aber man weiß relativ wenig darüber. Manche Wetterexperten bezweifeln sogar, ob es sie überhaupt gibt. Haltmeier: "Die Ursachen für Wetterfühligkeit sind sicherlich nicht hundertprozentig geklärt, aber es gibt Umfragen, nach denen jeder zweite Befragte sich als wetterfühlig bezeichnet. Klar ist jedenfalls, dass Wetterumschwünge verschiedene Beschwerden auslösen können. Besonders kritisch sind diese Kaltfronten, die mit raschem Temperaturabfall einhergehen oder auch der allmähliche Übergang zu schwül-warmem Wetter."

Viele wetterfühlige Menschen halten sich überwiegend in klimatisierten oder überheizten Räumen auf. Das schwächt die Anpassungsfähigkeit an das Wetter. Wer wetterfühlig ist, sollte sich deswegen bewusst dem Wetter aussetzen: "Das Beste ist Rausgehen, viel frische Luft, viel Bewegung im Freien und auch nachts am besten bei offenem Fenster schlafen. Dadurch können Sie Ihre Widerstandskraft gegen Wetterumschwünge stärken. Empfehlenswert sind auch Kneipp'sche Güsse oder Saunabesuche. Wenn Sie tatsächlich akut unter Kreislaufbeschwerden leiden, dann sollten Sie ein großes Glas Wasser trinken, das hilft."

Aktuelle Informationen zum Wetter, Biowetter und Polleninformationen für Ihr Bundesland finden Sie über die folgende Seite ...

Quelle: Apotheken Umschau

 

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