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Hormon-Yoga gegen Beschwerden der Wechseljahre

Übungen im Idealfall täglich durchführen

19.09.2007



Für Frauen mit Wechseljahrbeschwerden gibt es jetzt eine gesunde Alternative zu Östrogenpillen und Hormonpflastern. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (10/2007) berichtet, schafft eine spezielle Yoga-Therapie Abhilfe bei Hitzewallungen, Schlaflosigkeit und depressiven Verstimmungen im Klimakterium. Entwickelt wurde das Hormon-Yoga von der brasilianischen Psychologin und Yoga-Therapeutin Dinah Rodrigues.

Dabei werden durch Körper- und Atemübungen aus dem Yoga sowie der buddhistischen Meditation gezielt Eierstöcke, Schilddrüse und Nebennieren stimuliert, um die Hormonproduktion anzuregen. Mit erstaunlichem Effekt: Bei einer Studie an der Universität São Paulo stieg der Östrogenspiegel der Frauen nach vier Monaten Hormon-Yoga um bis zu 254 Prozent. Die Produktivität der Eierstöcke steigerte sich um 75 Prozent. Auch eine US-Studie bestätigte jüngst einen langfristigen Hormoneffekt von Yoga bei Frauen in den Wechseljahren. Für Mediziner ist die verblüffende Wirkung durchaus erklärbar. "Yoga kann die Stresshormone absenken. Diese sind die Gegenspieler der Sexualhormone", erläutert Dr. Andreas Michalsen vom Knappschafts-Krankenhaus der Kliniken Essen-Mitte.

Dinah Rodrigues empfiehlt Frauen, bereits ab Mitte 30 vorbeugend mit den Übungen zu beginnen, zumal sich das Hormon-Yoga auch bei Menstruationsbeschwerden oder dem prämenstruellen Syndrom positiv auswirke. Wer bestehende Wechseljahrsbeschwerden in den Griff kriegen möchte, sollte im Idealfall täglich trainieren und auch langfristig am Ball bleiben. Zwar stellen sich schon nach einer Woche erste Erfolge ein, doch werden zahlreiche Symptome wie Hitzewallungen, innere Unruhe oder depressive Verstimmung erst nach ein oder zwei Monaten deutlich gelindert.

Nähere Infos zu den Übungen im Buch "HORMON-YOGA" von Dinah Rodrigues, 283 Seiten, Verlag Schirner, April 2005.

Quelle: news aktuell


 

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