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Vorsorgevollmacht - Was ist das ?

Neue Bestimmung ab 1. Juli 2007

03.07.2007

Jeder kann seit 1. Juli bestimmen, welche Person im Falle von Demenz oder psychischen Leiden seine Belange regeln soll - und zwar mittels einer Vorsorgevollmacht. Die AKNÖ informiert in ihrer Broschüre "Patientenrechte" über die neue Bestimmung.

Die Vorsorgevollmacht wird dann wirksam, wenn der Vollmachtgeber nicht mehr in der Lage ist, geschäftlich tätig zu sein, zu urteilen bzw. sich zu äußern. "Hat jemand zum Beispiel zwei nahe Verwandte und einem davon vertraut er eher, kann er diesem die Vorsorgevollmacht erteilen", erklärt Mag. Josef Fraunbaum, Sozialrechtsexperte der NÖ Arbeiterkammer. Wofür die Vollmacht gilt, muss genau festgelegt werden. Das kann die Vertretung gegenüber Behörden oder auch in medizinischen Belangen sein oder die Vermögensverwaltung betreffen. In den letzten beiden Fällen muss die Vollmacht vor einem Notar, Rechtsanwalt oder Gericht verfasst werden, ansonsten genügt ein eigenhändig aufgesetztes und unterfertigtes Schreiben. "Die Vorsorgevollmacht ersetzt den Sachwalter. Außer der Bevollmächtigte kann oder will seiner Aufgabe nicht nachkommen", sagt Fraunbaum.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der AKNÖ bzw. in der Broschüre "Patientenrechte", die als Download zur Verfügung steht oder unter Tel.: 05 7171-1212 bestellt werden kann.

Quelle: AKNÖ

 

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