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Vollspektrumlicht kompensiert Mangel an Tageslicht

Experten raten, mehr Zeit bei Tageslicht im Freien zu verbringen

17.10.2007

Solange die Sonne scheint, fühlen sich Menschen aufgeschlossener, fröhlicher, aktiver und leistungsfähiger. Ein subjektives Lebensgefühl, das wir mit vielen teilen. Es kommt nicht von ungefähr. Das Licht der Sonne steuert als "Zeitgeber" die innere Uhr des Menschen. Der natürliche Rhythmus geht verloren, wenn wir uns dem Tageslicht zu selten aussetzen.

Die Synchronisation der inneren Uhr erfolgt durch "Zeitgeber" wie Licht oder Temperatur, bestätigen Wissenschaftler, die sich mit dem chronobiologischen Ansatz beschäftigen. Sie raten, mehr Zeit bei Tageslicht im Freien zu verbringen. Schon der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß sorgt nicht nur für mehr Bewegung, sondern wirkt dem vom Arbeitsalltag geprägten Tageslicht-Lichtmangel entgegen. Ein Jetlag zeigt, wie stark die innere Uhr bei Störungen aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Kopfschmerzen, Trägheit bis zur Schläfrigkeit, Gliederschmerzen und allgemeine Unlust quälen Überseereisende. Einige Fluggesellschaften bieten daher ihren Fluggästen gezielt Lichtreize an, um den Jetlag besser zu überstehen.

Die Verwendung von Vollspektrumlampen bietet eine technische Lösung zum Ausgleich von Lichtmangelerscheinungen. Es handelt sich um ein weißes Licht, das dem Spektrum des Sonnenlichts entspricht. Bei herkömmlicher künstlicher Beleuchtung kommt nur ein eingeschränktes Lichtspektrum zum Einsatz. Sie erzeugt primär Helligkeit. Vollspektrumlicht dagegen gibt das mittägliche Tageslicht in etwa wieder. Es berücksichtigt auch kurzwellige Ultraviolettstrahlung (UV-A und B 290 bis 380 Nanometer (nm)) und Infrarotstrahlung (ab etwa 750 nm). Für alle, die ihre Tage in geschlossenen Räumen, wie Büros und Praxen, in Fabriken und Wohnungen verbringen, bieten sich Lichtsysteme zum energetischen Ausgleich von Sonnenmangel an. Sie bewirken, dass Menschen sich auch am Arbeitsplatz gesünder, ausgeglichener, konzentrierter und leistungsstärker fühlen.

Der Alltag zwingt viele Menschen gegen ihren Rhythmus zu leben. Der Anteil an Schichtarbeitern nimmt stetig zu. Viele Sportarten und Freizeitaktivitäten werden vom Freien in Hallen verlegt. Wir verbringen immer mehr Zeit in Innenräumen, wo die Lichteinstrahlung selten höher als 500 Lux liegt. Ein bedeckter Himmel im Freien hat aber immer noch 8000 Lux und direkte Sonneneinstrahlung sogar bis zu über 300.000 Lux. Zunehmend sind wir auch nachts künstlichen Lichtreizen ausgesetzt. Auch "Nachteulen", die regelmäßig zu spät ins Bett gehen sowie die Frühaufsteher, die meist noch vor Sonnenaufgang aufstehen, leben gegen den Rhythmus. So zeigten Studien, dass bei Jugendlichen, die tendenziell zu den "Nachteulen" zählen, späteres Beginnen der Tagesaktivitäten zu allgemeiner Leistungsverbesserung und besserem Gesundheitszustand geführt hat.

Quelle: natur-nah.de

 

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