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Verlust von Sehkraft und Hörvermögen

Ursachen für beide Beeinträchtigungen sind gleich

11.10.2006

Wissenschaftler der University of Sydney und der National Acoustics Laboratories haben nachgewiesen, dass der Verlust der Sehkraft und des Hörvermögens bei älteren Menschen wahrscheinlich Hand in Hand gehen. Das australische Team untersuchte rund 2.000 Personen mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren. Es zeigte sich, dass Freiwillige mit einem eingeschränkten Sehvermögen eher auch unter Beeinträchtigungen des Hörvermögens litten und umgekehrt. Die Forscher schreiben in den Archives of Ophthalmology, dass die grundlegenden Ursachen für diese Einschränkungen der Sinneswahrnehmung die gleichen sein könnten.

Unter den Teilnehmern, die alle aus der Region Blue Mountains in New South Wales stammten, litten 178 an einer Einschränkung ihrer Sehkraft. Weitere 56 verfügten über eine so gut wie möglich korrigierte Sehkraft, was bedeutete, dass auch mit Brillen oder Kontaktlinsen das Sehvermögen schlechter als 20/40 war. Bei diesen beiden Gruppen litten 206 Teilnehmer, 88 Prozent, auch unter einer Beeintächtigung ihres Hörvermögens.

Die Wissenschaftler entdeckten, dass jede Linie, die ein Freiwilliger auf dem eingesetzten Schaubild nicht sehen konnte, bei der ersten Gruppe einer Erhöhung von 18 Prozent, bei der zweiten Gruppe von 13 Prozent der Wahrscheinlichkeit eines Verlustes des Hörvermögens entsprach. Zusätzlich zeigte sich, dass eine altersbedingte Makuladegeneration und ein grauer Star das Risiko eines Verlustes der Hörkraft ebenfalls steigerten.

Die Autoren der Studie erklärten laut BBC, dass die Verbindung zwischen Problemen beim Sehen und Hören als Folgen des Alterns erklärt werden könnten. Sie gehen davon aus, dass verbreitete Risikofaktoren zu einer Prädisposition führen können. "Belastung durch oxidativen Stress, Rauchen und Atherosklerose und die entsprechenden Risikofaktoren wurden mit der altersbedingten Makuladegeneration, grauem Star und dem Verlust des Hörvermögens in Zusammenhang gebracht." Als weiterer verbreiteter Risikofaktor gilt Diabetes.

Quelle: pt

 

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