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Häufige Überstunden belasten das Herz

Drei bis vier Überstunden am Tag erhöhen das Herzrisiko um 60 Prozent.


14.05.2010


Menschen, die regelmäßig Überstunden machen und zehn oder elf Stunden pro Tag arbeiten, erhöhen ihr Herzinfarktrisiko um fast zwei Drittel. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung von Daten von 6.000 britischen Beamten. Nachdem auch bekannte Risikofaktoren wie Rauchen berücksichtigt wurden, zeigte sich, dass drei bis vier Überstunden am Tag zu einem um 60 Prozent höheren Risiko führen.

Laut den Studienautoren gibt es eine Reihe von möglichen Erklärungen für das Herzrisiko durch Überstunden. Menschen, die mehr arbeiten, haben weniger Zeit für Sport, Entspannung und Erholung. Sie können auch gestresster, ängstlicher oder depressiver sein. Ein karrierebewusster Mensch verfügt eher über den Persönlichkeitstyp A, der oft getrieben, aggressiv oder reizbar ist. Mitarbeiter, die Überstunden machen, arbeiten eher auch wenn sie krank sind. Sie zögern, trotz Krankheit nicht zu arbeiten.

Es gibt jedoch einfache Möglichkeiten auch bei der Arbeit auf die Gesundheit des Herzens zu achten. Dazu gehören ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, Stiegensteigen statt mit dem Lift fahren und den Kuchen durch Obst zu ersetzen.

Quelle: pte

 

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