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Übergewicht : Dick ist nicht gleich dick

Fettzellen des Bauchgewebes sind besonders stoffwechselaktiv und damit gefährlicher.

17.01.2006

Dick ist nicht gleich dick. Bis in jüngster Zeit galt noch, dass alle Menschen, die übergewichtig oder stark übergewichtig (adipös) sind, ein großes Risiko für eine Erkrankung an Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck haben. Folgen davon sind Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenschäden. Die Medizin sieht das heute aufgrund neuester Erkenntnisse über die Adipositas differenzierter.

Demnach ist nicht mehr so sehr der so genannte Body Mass Index (BMI) entscheidend, als vielmehr, an welchen Stellen der Körper das überschüssige Fett einlagert. Gefährlich sind vor allem die Fettdepots um Bauch und Taille, früher freundlich mit 'Embonpoint' umschrieben und als Zeichen des Wohlstands angesehen.

Vor Jahren schon hatten Forscher festgestellt, dass Fettzellen eine Vielzahl von Substanzen produzieren, die direkt das Herz-Kreislauf-System und die Nieren schädigen. Kürzlich entdeckten sie, dass vor allem die Fettzellen des Bauchgewebes besonders stoffwechselaktiv und deshalb besonders gefährlich sind. Sie produzieren Hormone und Botenstoffe (Adipokine), die in großem Maße zu der Entstehung von Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen wie Diabetes Typ 2 und erhöhte Blutfettwerte beitragen.

Quelle: medizin-aspekte.de



 

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