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Thermen-Report : Umfrage zu Thermen in Österreich

Österreich ist ein Land von Thermen-Fans

30.04.2009


Thermen sind für die Lebensqualität der Österreicher besonders wichtig. Der Qualitätsanspruch der Gäste ist enorm hoch. Das bestätigt der Thermen-Report 2009 der Vamed Vitality World. Kurzurlaub, Erholung vom Alltagsstress sowie die Linderung von Verspannungen, Rücken- und Gelenksschmerzen zählen zu den Hauptmotiven für einen Thermenbesuch. Gleich ein Viertel besucht Thermen und Wellness-Resorts jedoch um Ehe und Beziehungen "zu pflegen". Größtes Ärgernis der Thermengäste: mit Handtüchern besetzte, unbenutzte Liegen.

Über 7,57 Millionen Gäste besuchten Österreichs Thermen im vergangenen Jahr. Österreichischer Marktführer ist die Vamed Vitality World, die sechs der beliebtesten, heimischen Thermen- und Gesundheitsresorts betreibt: den AQUA DOME - Tirol Therme Längenfeld, die Therme Geinberg, die Therme Laa - Hotel und Spa, die Therme Wien-Oberlaa, das Dungl Medical-Vital Resort und das Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn.

Um ergänzend zu Befragungen der eigenen Gäste die Bedeutung der österreichischen Thermen für die Gesamtbevölkerung zu erheben und Verbesserungspotenziale zu erkennen, hat die Vamed Vitality World nun erstmals eine österreichweite Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse wurden jetzt im Thermen-Report 2009 veröffentlicht.

Thermen tragen wesentlich zur Lebensqualität in Österreich bei

Die Österreicher sind Thermen-Fans. Über 85 Prozent der Österreicher haben zumindest bereits einmal eine heimische Therme besucht. Besondere Thermen-Liebhaber sind die Burgenländer und Steirer, die mit 95 Prozent die größte Thermen-Erfahrung aufweisen, dicht gefolgt von den Oberösterreichern mit 89,2 Prozent. Als relative Thermen-Muffel beschrieben werden - wohl aufgrund des geringeren Angebots - die westlichsten Bundesländer: in Tirol fanden lediglich 68,3 Prozent und in Vorarlberg sogar "nur" 64,1 Prozent bereits einmal den Weg in eine heimische Therme.

Die meisten Thermenbesucher (37,5 %) pilgern zwar nur "ein bis zweimal im Jahr" ins Resort, aber bereits jeder Dritte (34,7 %) gönnt sich öfter als dreimal im Jahr einen Thermenaufenthalt. Ganz besondere Thermen-Fans finden sich dabei etwa in Salzburg: dort gehen gleich 20 Prozent der Thermenbesucher "sechs Mal oder öfter" pro Jahr in ein Resort ihrer Wahl - ein Spitzenwert, dem nur die Burgenländer und Steirer (19 bzw. 18 %) Paroli bieten können.

Immer mehr Thermen-Liebhaber übernachten in einem der zahlreichen österreichischen Thermen-Hotels: 42 Prozent der Thermenbesucher bleiben durchschnittliche "zwei Tage oder länger" in einem Thermen-Resort. Der Rest bevorzugt Tagesbesuche in der Nähe.

Wie die Studie belegt, wird die Möglichkeit eines Thermenbesuches als wesentlicher Faktor für die persönliche Lebensqualität gesehen. Gleich 72 Prozent der Befragten geben an, dass  Thermenaufenthalte einen wesentlichen Beitrag zur "Steigerung ihrer Lebensqualität" leisten.

"Entspannung" (85 %) vom immer stärker werdenden Alltagsstress ist laut Thermen-Report der Hauptgrund für einen Thermenbesuch. Für 44 Prozent geht es um "Tapetenwechsel bzw. Kurzurlaub" und über ein Drittel (37,5 %) gibt Gesundheitsvorsorge und die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes als Hauptmotiv für einen Thermenbesuch an.

Die Romantik ist jedoch für die Österreicher nicht zu vernachlässigen: über ein Viertel gibt "Beziehungspflege" als Hauptargument für einen Besuch mit dem Partner in einem Thermen-Resort an. So verwundert es auch nicht, dass sich über 90 Prozent über einen Thermengutschein als Geschenk von ihrem Partner freuen würden.

Damit der Thermen-Aufenthalt nicht zur Enttäuschung wird, muss für die Österreicher die Qualität stimmen. Besonders wichtige Kriterien sind: "Gute Wasserqualität" (78,7 %),  "Richtige Wassertemperatur" (65,4 %), "Verschiedene Beckentypen (Whirlpool, Sportbecken etc.)" (63,7 %), "Ruhe" (63,5 %) und ein umfassendes Angebot bei Sauna und Dampfbädern (55,7 %).

Als besonders störende Faktoren werden "Wartezeiten beim Einlass" (21 %), "Lärmbelästigung" (40,3 %) und "zu wenige Liegeplätze" (50,6 %) empfunden. Während für Familien Kinderfreundlichkeit zählt, geben 22 Prozent der Thermenbesucher an, dass sie sich durch "spielende Kinder" in der Therme gestört fühlen. Dazu Mag. Clemens Westreicher, Leiter Vamed Vitality World: "Hier gilt es für die gesamte Branche, noch besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen einzugehen und wo notwendig auch bauliche Maßnahmen zu treffen. Uns ist es wichtig, dass sich alle Gäste in den Häusern der Vamed Vitality World gleich wohlfühlen. Wir bieten daher eigene Bereiche für Ruhesuchende. Speziell in unseren derzeit in Bau befindlichen neuen Häusern in Kaprun (Sbg.), der St. Martins Therme & Lodge (Bgld.) und in der neuen Therme Wien kommen hier neueste Technologien zum Einsatz. So stellen wir eine angenehme Akustik und Gesamtatmosphäre sicher."

Besonders genervt zeigen sich Thermen-Liebhaber von notorischen "Liegen-Blockierern": 72 Prozent ärgern sich regelmäßig über Gäste, die "Liegen reservieren, ohne diese zu benutzen". Interessant dabei: fast gleich viele (70 %) geben an anderer Stelle an, selbst "ihre Liege mit einem Handtuch zu sichern, wenn Sie ins Schwimmbecken oder ins Restaurant gehen". Eine österreichische Eigenheit? Westreicher: "Die Problematik von reservierten aber nicht benutzten Liegen - so banal sie auf den ersten Blick scheint - ist in Österreich besonders ausgeprägt. Wir haben uns der Sache angenommen und die Anzahl der Liegen in unseren Häusern zuletzt massiv aufgestockt. Unser Ziel ist es sogar, jedem Gast eine Liege genau in dem Thermen-Bereich anzubieten, wo er gerade sein möchte. Wir stellen uns dieser logistischen Herausforderung, denn die Studie belegt, dass jederzeit verfügbare Liegen für die Gäste-Zufriedenheit besonders wichtig sind."

Geschlechterspezifisch unterschiedliche Vorlieben zeigen sich vor allem bei den Sauna-Gewohnheiten der Österreicher: Während rund ein Drittel aller Männer die gemischten Saunabereiche als "besonders wichtig" einstufen, sehen nur 10 Prozent der Frauen eine derartige "Vermischung" als bedeutend an. Über 17 Prozent der weiblichen Sauna-Besucher sprechen sich sogar ausdrücklich für "getrennte Sauna-Bereiche" aus.

Generell scheinen Männer beim Sauna-Besuch eher nach dem Prinzip "size matters" zu operieren: Während für Männer eine "ausreichend dimensionierte Sauna" die größte Rolle spielt (54,6 %), haben bei Frauen "strenge Hygienevorschriften" (58,2 %) die höchste Priorität. Beim Aufguss zeigt man sich besonders im südlichsten Bundesland begeisterungsfähig: ca. 43 Prozent der Kärntner finden Spezialaufgüsse (Eukalyptus, Schoko) "besonders wichtig" (Bundesschnitt: 30,7 %).

Welche Kriterien sind für die Österreicher bei der Auswahl einer Therme entscheidend?

Das "Preis-Leistungs-Verhältnis" liegt mit 71,4 Prozent klar an erster Stelle, aber auch der "gute Ruf" (44,8 %), die "breite Angebotspalette (Sauna, Dampfbad, Massage etc.)" (43,9 %) und "persönliche Empfehlungen" (39,8 %) spielen durchaus eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Frauen denken bei der Thermenauswahl generell etwas praktischer: Neben dem Preis ist für die weiblichen Thermenbesucher die "Nähe zum Urlaubs- bzw. Aufenthaltsort" (46 %) das entscheidende Auswahlkriterium (Männer: nur 33 %).

Jene Österreicher, die nur selten oder gar nicht in eine Therme gehen, geben an, vor allem wegen "Überfüllung" (32,2 %) oder "fehlenden Thermen in der näheren Umgebung" (29,4 %) fernzubleiben. Hier spielt der Preis scheinbar eine geringere Rolle. Positiv anzumerken ist, dass trotz zahlreicher "Billigthermen" im angrenzenden Ausland stattliche 66,5 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis der österreichischen Thermen als "zufriedenstellend" einstufen.

Infos zu den Thermen in ganz Österreich finden Sie hier in unserem Webheimat-Thermenführer ...

Quelle: VAMED, ots

 

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