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Zuviel Stress schädigt Gehirn und Herz

Ein Übermaß an Stress macht krank und depressiv

08.10.2008

Dass zuviel Stress ungesund ist, weiß jeder. Und er scheint auch langfristig unglücklich zu machen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine einzige Stressepisode Nervenzellen im Gehirn töten kann. Dabei findet der Zellverlust in der Gehirnregion (Hippocampus) statt, die besonders wichtig für die Verarbeitung von Gefühlen ist. Wie sehr uns Stress aufs Herz gehen kann, ist von Mensch zu Mensch verschieden: Aufregung und Ärger können im Blut aufgrund immunologischer Prozesse verräterische Spuren hinterlassen, die das Herzinfarktrisiko dramatisch ansteigen lassen. Doch manche Menschen lässt Stress buchstäblich "kalt" und sie zeigen kaum Veränderungen im Blut - warum, ist bisher unbekannt. Glück ist jedenfalls ein Stück Gesundheit: Unabhängig von Alter, Gewicht und sozialem Status haben glückliche Menschen insgesamt eine geringere Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und zeigen unter mentaler Belastung weniger körperliche Stressreaktionen, die für das Herz gefährlich sein können.

Die physiologischen Stressreaktionen auf Herz und Stoffwechsel haben evolutionsbiologisch ihren Sinn: Sie haben den Steinzeitmenschen dazu befähigt, zu fliehen oder zu kämpfen. Heute werden Konflikte selten auf körperlicher Ebene ausgetragen, sondern "geschluckt" - der moderne Mensch verharrt im "Kalten Stress". Die Folgen eines überreizten vegetativen Nervensystems kriegen viele in Form von Magen-Darmproblemen, Herzklopfen und Unruhezuständen zu spüren. Die diffusen und für den Hausarzt schwer messbaren Befindlichkeitsstörungen sollten ernst genommen werden: Denn halten Dauerstress und Erschöpfung an, drohen ernsthafte Erkrankungen wie Magen-Darmgeschwüre, Bluthochdruck oder gefährliche Gefäßveränderungen.

Den inneren Konflikten auf den Grund zu gehen, schmerzt. Aber je mehr sie verdrängt werden, desto deutlicher wirken sie sich körperlich aus. Eine Psychotherapie ist bei hohem Leidensdruck meist unumgänglich. Generell stärkt Bewegung das Nervensystem und bessert nervöse Herzbeschwerden. Auch die Atmung beeinflusst die Herzfunktion. Sie ist bei Stress häufig verflacht und führt zu einer schlechten Sauerstoffversorgung des Körpers. Das richtige Atmen kann man im Rahmen von Yoga, autogenem Training oder einer Atemtherapie (wieder) erlernen: Die entspannte, tiefe Bauchatmung führt reflektorisch zur Beruhigung der Herznerven.

Auch mit Komplexhomöopathika werden bei funktionellen Störungen auf der seelisch-geistigen Ebene gute Behandlungserfolge erzielt. Die Wirkungsweise des Hausmittels Baldrian ist wissenschaftlich belegt: Die Inhaltsstoffe modulieren sanft aber effektiv die Aktivität übererregter Nervenzellen und haben sich in der Phytotherapie von Angstzuständen und Schlafstörungen bewährt. In Kombination mit Hopfen fördert die Heilpflanze nachweislich den Schlaf und kann den Betroffenen damit aus dem Teufelskreis aus Daueranspannung und Erschöpfung helfen.

Quelle: openpr

 

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