Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Stottern hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun

Ca. 1 Prozent oder 60 Millionen Menschen weltweit stottern

Stottern ist lt. Wikipedia eine Störung des Redeflusses, die durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufs, durch Wiederholungen von Lauten und Teilen eines Wortes gekennzeichnet ist. "Stottern ist eine Sprechbehinderung die organische Hintergründe hat und in keinster Weise etwas mit mangelnder Intelligenz, falscher Erziehung oder neurotischem Verhalten eines Menschen zu tun hat", erklärt die NÖ Sozial- und Pflichtschullandesrätin Christa Kranzl zum Internationalen Tag des Stotterns am 22. Oktober. Aber noch immer werden Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene im Alltag mit Sprechbehinderung gewissermaßen ausgegrenzt.

Teilweise schlechtere Noten für Kinder mit dem "Handicap" des Sprechens in den Schulen sind nach wie vor traurige Realität. Kindern und Jugendlichen mit Sprechbehinderungen sollte ein "Nachteilsausgleich" zustehen in der Form, dass Sie mehr Zeit für mündliche Prüfungen erhalten oder auch zusätzliche schriftliche Leistungsnachweise erbringen können. Kinder denken oft schneller als sie das Gedachte in die Sprache umsetzen. Vermehrtes Lesen würde diesem Sprachdefizit sicherlich entgegenwirken.

"Stotter-Selbsthilfegruppen bieten spezielle Therapieberatungen, sowie einschlägiges Informationsmaterial an. Die Selbsthilfe-Initiative Stottern ist unter der Tel Nr. 0512 / 584869 oder der Webseite www.oesis.at jederzeit für Auskünfte erreichbar.

Quelle:

 

Top Themen

Top Links