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Umfrage : Über Sterben und Tod wird oft nachgedacht

Frauen beschäftigt diese Frage viel mehr als Männer

29.06.2005

Das Reden über den Tod ist in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabu, obwohl das Thema viele bewegt. So denken lt. einer aktuellen Umfrage des Magazin "Lenz" mehr als zwei von fünf Deutschen (41 Prozent) oft an das eigene Sterben. Befragt wurden dabei über 1.000 Personen in der Altersgruppe ab 14 Jahren.

Westdeutsche setzen sich interessanterweise mit 42 Prozent öfter mit der eigenen Vergänglichkeit auseinander als Ostdeutsche (37 Prozent). Deutlicher fällt der Unterschied zwischen den Geschlechtern aus: Frauen (51 Prozent) machen sich wesentlich häufiger Gedanken darüber, dass ihr Leben befristet ist, als Männer (29 Prozent).

Am meisten beschäftigt sich die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen (50 Prozent) mit dem eigenen Tod. Erstaunlich ist, dass der Wert ab einem Lebensalter von 60 Jahren (46 Prozent) wieder sinkt.

Eine weitere Erkenntnis: Der Familienstand der Befragten hat keine Auswirkung auf das Ergebnis. So denken Mitglieder in einem Haushalt mit vier oder mehr Personen (42 Prozent) fast ebenso häufig ans Sterben wie Alleinlebende (43 Prozent).

Quelle: Lenz

 

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