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Sport und Hitze vertragen sich schlecht

Nichts überstürzen, viel trinken und kühlere Tageszeiten auswählen

21.06.2007

Sport unter blauem Himmel und bei Sonnenschein klingt einfach sehr verlockend: Das sommerliche Ambiente lädt nachdrücklich zur Bewegung im Freien ein. Für den Körper ist sportliche Aktivität in gleißender Hitze aber manchmal schwer zu verkraften. Damit Bewegungsfreudige ihr Herz-Kreislauf-System im Sommer nicht allzu sehr belasten, sollten sie einige Tipps beherzigen.

Nichts überstürzen, reichlich trinken

Sanft in die Gänge kommen, so lautet Ratschlag Nummer eins. Vor allem Freizeitsportler, die üblicherweise in Innenräumen oder kühleren Gefilden trainieren, sollten es langsam angehen lassen. Intensität und Dauer am Anfang also gering halten und erst mit der Zeit steigern, wenn der Körper sich an die hohen Temperaturen gewöhnt hat. Wer nicht ganz gesund ist, sollte im Vorfeld unbedingt mit Medizinern Rücksprache halten.

Reichlich trinken ist die zweite Empfehlung der Fachleute. Denn die Fähigkeit des Organismus zum Schwitzen und Abkühlen hängt von ausreichender Flüssigkeitszufuhr ab. Daher sollte man während des Trainings häufig zur Wasserflasche greifen - selbst wenn man gerade keinen Durst verspürt. Koffein- und alkoholhaltige Getränke gilt es zu vermeiden, da sie dem Körper Flüssigkeit entziehen. Dagegen können spezielle Sport-Drinks den Experten zufolge Durstlöscher der Wahl sein, wenn intensives Training von einer Stunde oder länger auf dem Plan steht.

Leichte Kleidung und Sonnenschutz

Auf das geeignete Outfit zielt Tipp Nummer drei ab: Leichte, weite Kleidung fördert demzufolge das Verdampfen des Schweißes und wirkt kühlend, da sie mehr Luft an den Körper lässt. Was die Farbwahl betrifft, so sollte heller Garderobe der Vorzug gegeben werden - am besten kombiniert mit einer Kopfbedeckung, die vor der Sonne schützt.

Auf den Umgang mit den Sonnenstrahlen beziehen sich auch Ratschlag vier und fünf: Zum einen gilt es, bei der Bewegung im Freien Sonnencreme aufzutragen. Zum anderen sollte die Verausgabung in der Mittagszeit vermieden werden: Wer es einrichten kann, betätigt sich demnach am besten vor zehn Uhr vormittags oder nach sechs Uhr am Abend, und das idealerweise im Schatten oder Schwimmbecken.

Im Zweifel unters Dach

Siebtens schließlich raten die Fachleute zu einem Plan B: Wer Bedenken hat, dass Hitze oder schwüles Wetter dem Körper doch zu viel zumuten, sollte ein Alternativprogramm in petto haben: Also etwa eine Mitgliedschaft im Fitness-Club oder einfach nur Stiegen steigen in einem klimatisierten Gebäude. Mit anderen Worten: Im Zweifel heißt es drinnen bleiben.

Sollten sich trotz Einhaltung aller genannten Vorsichtsmaßnahmen beim Sporteln im Freien körperliche Beschwerden einstellen, gilt es, sich sofort aus der Wärme zurückzuziehen. Anzeichen für mit Hitze in Zusammenhang stehende Erkrankungen sind den Experten zufolge Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Schüttelfrost. Für diese Fälle wird angeraten, Wasser zu trinken, die Haut zu befeuchten und sich Luft zuzufächeln. Tritt innerhalb von einer halben Stunde keine Besserung ein, ist ein Besuch beim Arzt erforderlich.

Quelle: Netd, Mayoclinic

 

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