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Sonnenschutzmittel : Billige Produkte als Test-Sieger

Mittel gegen Sonnenbrand hingegen "wenig geeignet"

28.06.2007

Neun von zehn Österreichern sind von der Notwendigkeit von Sonnenschutzmitteln überzeugt. Dementsprechend wurden im Jahr 2006 auch bereits rund 26 Millionen Euro für Sonnencremen ausgegeben. Wie es um die Qualität der angebotenen Produkte bestellt ist, hat das Verbrauchermagazin "Konsument" für seine aktuelle Juli-Ausgabe 2007 unter die Lupe genommen. Im Test: Neun Sonnenschutzmittel, darunter zwei Naturkosmetikprodukte, mit Lichtschutzfaktor 8 bzw. 10. Die gute Nachricht für Sonnenhungrige: Alle Produkte entsprachen dem ausgelobten Lichtschutzfaktor, die billigsten Mittel erzielten die besten Ergebnisse.

Auch hinsichtlich der Feuchtigkeitspflege waren die Testergebnisse zufriedenstellend. Zu den am besten pflegenden Produkte zählte unter anderem die ,dm Sundance Sonnenmilch’ (0,89 €/100 ml), die gemeinsam mit der ,Schlecker AS Suncare’ (1,20 €/100 ml) auch das beste Gesamtergebnis erzielte. Die Sonnenmilch von Dr. Hauschka schnitt bei der Feuchtigkeitsanreicherung hingegen am schlechtesten ab. Erfreulich: Keines der getesteten Sonnenschutzmittel führte im Test zu Hautunverträglichkeiten.


Tipps des "Konsument"-Experten Konrad Brunnhofer:

  • Die Schutzdauer lässt sich nur durch wiederholtes Eincremen aufrechterhalten, wird aber dadurch nicht verlängert.

  • Lichtschutzmittel großzügig auftragen, damit sie halten können, was sie versprechen: etwa 3 Esslöffel Sonnenmilch für den ganzen Körper.

  • Zwischen 11 und 15 Uhr ab in den Schatten - auch dort eincremen.

  • Im ersten Lebensjahr ist pralles Sonnenlicht tabu. Kinder unter drei Jahren sollten nur kurz in die Sonne - gut eingecremt und mit Sonnenbrille, T-Shirt und Kappe.

  • Sonnenschutzmittel aus dem Vorjahr nur dann verwenden, wenn sie nicht unangenehm riechen sowie wässrige und ölige Substanzen nicht getrennt sind.


Wer trotz aller Schutzvorkehrungen dennoch einen Sonnenbrand abbekommt, der hat, wie ein weiterer aktueller "Konsument"-Test zeigt, von den handelsüblichen Mitteln gegen Sonnenbrand nicht allzu viel zu erwarten: Sämtliche getesteten Produkte wurden als "wenig geeignet" eingestuft, bei manchen Präparaten besteht zudem Allergiegefahr. Zur Linderung von Beschwerden empfiehlt es sich, lieber auf Hausmittel zurückzugreifen. Essigumschläge oder Topfenkompressen erweisen hier gute Dienste. Nicht zuletzt ist darauf zu achten, genügend zu trinken, da der Organismus bei Verbrennungen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat. Bei schwereren Verbrennungen mit Blasenbildung und Schmerzen ist aber ohnehin der Arzt aufzusuchen.

Alle Testergebnisse und noch mehr Tipps sind im Juli-"Konsument" oder online auf www.konsument.at nachzulesen.

Quelle: VKI

 

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