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Sonnenschutz

Der richtige Umgang mit Sonne und Haut

Wenn die Sonne scheint, fällt der Start in den Tag gleich viel leichter. Sonnenschein läßt die Laune spürbar ansteigen. Schnell fallen dann am Wochenende und im Urlaub die Hüllen - rundum Braun ist die Devise, gebräunte Haut gilt als gesund und attraktiv - leider!

Denn Sonne bedeutet nicht nur Leben. Der Umgang mit den wärmenden Strahlen wird immer mehr zum Risikofaktor für unsere Gesundheit. Neben der dünner werdenden Ozonschicht und der immer aggressiver werdenden UV-Strahlung, führt die erfreulicherweise längere Lebenserwartung zu einem Anstieg der konsumierten Sonnenstunden - daher ist der Sonnenschutz für unsere Gesundheit unerlässlich.

Häufige Solariumsbesuche sind ein weiterer Risikofaktor und können die gefährliche Hauterkrankung verursachen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass die UV-Strahlung knapp unter der Wasseroberfläche noch bis zu 50 % ausmacht. Im Hochgebirge werden bis zu 85 % der gefährlichen Strahlung vom Schnee reflektiert. Dies stellt eine Verdoppelung der UV-Menge an der Haut dar!

Leicht wird aus dem Sonnenbad eine Tortur für die Haut. Und es gibt Sonnenbäder, die merkt man erst Jahre später. Wichtig ist es, die Gefahren zu erkennen, zu vermeiden oder zumindest einzudämmen. Dann können Sie die Sonne auch genießen.


Die wichtigsten Sonnenregeln

1. Meiden Sie direktes Sonnenlicht in der Zeit zwischen 11.00 - 15.00 Uhr, da in diesem Zeitraum 80 % der Gesamttages-UV-Strahlung freigesetzt wird.

2. Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. Bleiben Sie in den ersten Tagen lieber im Schatten.

3. Tragen Sie in der Sonne immer sonnendichte Kleidung mit einem UV-Protektions-Faktor (UPF) der nicht geringer als 30 sein sollte. Und auf jeden Fall eine Kopfbedeckung.

4. Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel entsprechend Ihrem Hauttyp ein. Tragen Sie die Sonnencreme eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auf, damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann.

5. Stark gefährdete Körperstellen wie Nasenrücken, Stirn, Ohren, Hände und Unterarme sowie Lippen besonders gründlich eincremen!

6. Erneuern sie Ihren Sonnenschutz mehrmals täglich. Aber Achtung: Nachcremen verlängert nicht die Schutzwirkung.

7. Verwenden Sie beim Baden nur wasserfeste Sonnencreme. Tragen Sie die Creme nach dem Abtrocknen nochmals auf.

8. Tragen Sie qualitativ hochwertige Sonnenbrillen, um auch Ihre Augen zu schützen.

9. Achten Sie bei Medikamenten auf Nebenwirkungen in der Sonne. Fragen Sie sicherheitshalber Ihren Arzt.

10. Verzichten Sie in der Sonne auf Deodorants und Parfüms. So vermeiden Sie unschöne Pigmentflecken.

11. Gehen Sie mit Kindern in den ersten Jahren grundsätzlich nicht in die Sonne. Und später nur mit sonnendichter Kleidung und hohem Lichtschutzfaktor.

12. Bräunen Sie Ihre Haut besser nicht im Solarium vor. Noch mehr UV-Strahlung schadet der Haut und läßt sie schneller altern.

Quelle: unserehaut.de


Der persönliche Hauttyp bestimmt das richtige Sonnenschutzmittel. Kennen Sie Ihren Hauttyp? Wissen Sie, wie lange Sie gefahrlos in der Sonne liegen können? Sonnen Sie sich auch richtig? Können Sie Ihre Haut selbst untersuchen? Bei der Beantwortung all dieser Fragen helfen Ihnen die Checklisten auf der folgenden Seite ...


Ausführliche Informationen über Sonne, Sonnenbrand und Hautkrebsrisiko finden Sie in der neuen Broschüre "Haut und Krebs" der Österreichischen Krebshilfe sowie auf der Webseite www.sonneohnereue.at . "Der vernünftige Umgang mit der Sonne ist der wesentlichste Faktor der Hautkrebsvorsorge," erläutert der Präsident der Österreichischen Krebshilfe, Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda. Der richtige Sonnenschutz steht im Mittelpunkt des ersten Teiles der Broschüre. Neben der Hauttyp-Bestimmung, den wichtigsten Sonnen-Regeln und den speziellen Richtlinien für den Sonnenschutz von Kindern und Babys informiert die Krebshilfe auch über das nicht unumstrittene Sonnenbad im Solarium. Anweisungen für die Selbstuntersuchung der Haut, die zweimal jährlich durchgeführt werden sollte, geben konkrete Hilfe zur Hautselbstbeobachtung.

Der zweite Teil der Broschüre befasst sich mit dem Thema "Hautkrebs". Von der Diagnose, über die Therapie des Melanoms bis hin zur Wiederherstellung werden dabei alle wichtigen Aspekte ausführlich berücksichtigt. Die Broschüre "Haut und Krebs" können Sie auf der folgenden Seite kostenlos bestellen oder als pdf herunterladen.


 

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