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Ohne Risiko die positive Wirkung der Sonne geniessen

Jährlicher Haut-Check kann viel Kummer ersparen

26.05.2008

Vor ihr wurden wir immer gewarnt - aber nun entdeckt die medizinische Forschung immer stärker die positiven Seiten der Sonne, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in seiner aktuellen Ausgabe: Sie ist Muntermacher, Medizin und Make-up. Um ihre Energie richtig zu nutzen, müssen wir jedoch unbedingt einige Regeln beherzigen.

Die aktuellen Forschungen belegen mit neuen Fakten, dass unser Abwehrsystem durch die Sonne auf Touren kommt und unsere Knochen gestärkt werden. Die Haut erhält einen gesunden Vitamin-D-Schub, die Seele wird von Glückshormonen überflutet, unser Körper wappnet sich gegen chronische Krankheiten und Krebs.

Viele Menschen verbinden mit der Sonne jedoch gerade die Angst vor Hautkrebs. Im Exklusiv-Interview mit HEALTHY LIVING sagt der amerikanische Haut- und Hormonspezialist Prof. Michael Holick: "Die Angst vor Hautkrebs ist übertrieben - aber nur unter der Voraussetzung, dass man das Sonnenlicht so genießt wie Essen und Trinken: mäßig, aber nicht übermäßig!" Prof. Holick ergänzt: "Es ist ein sehr gefährlicher Trend, dass viele Hautärzte Patienten empfehlen, direktes Sonnenlicht ganz zu meiden. Da wird der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben. Wenn unser Körper zu wenig Sonne bekommt, produziert er nicht ausreichend Vitamin D, und dieser Mangel kann zur Entstehung von Tumoren führen."

Um die Kraft der Sonne gesund zu nutzen, rät HEALTHY LIVING, sich in den heißen Monaten mit etwa 30 Millilitern Sonnencreme pro Tag einzureiben und die Mittagssonne dringend zu meiden: Erwachsene mit einem dunklen Teint sollten im Hochsommer von 11 bis 14 Uhr Schattenplätze bevorzugen, Kinder und hellhäutige Menschen von 10 bis 16 Uhr nur gut geschützt ins Freie gehen.

"Textiler Schutz ist immer am wichtigsten", rät der Hautexperte Dr. Rüdiger Greiner. "Wer ein T-Shirt und eine leichte Bluse darüber trägt, ist schon zu 100 Prozent geschützt."Für alle unbedeckten Hautbereiche gilt: Reichlich Sonnenschutzmittel auftragen. Die chemischen UV-Filtersubstanzen fangen die Strahlen ab und wandeln sie in harmlose Wärme um. Für empfindliche Menschen und Kinder gibt es außerdem mineralische UV-Filter. Sie bestehen aus kleinsten Partikeln, die die Sonnenstrahlen reflektieren. Ihr Nachteil besteht allerdings darin, dass sie auf der Haut einen dünnen weißen Film hinterlassen, besonders bei sehr hohen Lichtschutzfaktoren. Doch auf die könne man laut Greiner in Mitteleuropa meist verzichten. Mehr als Faktor 25 muss es nicht sein."Alles was darüber liegt, bringt keinen weiteren effektiven Schutz", erklärt der Experte.

Einige Kosmetikhersteller bieten bereits Kombiprodukte an, die zusätzlich zur täglichen Feuchtigkeits- oder Antifalten-Pflege auch UV-Filter enthalten. Speziell für eine trockene Haut gibt es außerdem feuchtigkeitsspendende Sonnenschutz-Gel-Cremes. Die Apotheken beraten gern bei der Auswahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels für den jeweiligen Hauttyp.

Ältere Menschen, die sich in ihrem Leben viel der Sonne ausgesetzt haben, sollten besonders ihre "Sonnenterrassen" - Nase, Hals, Wangen, Stirn und Hände - einmal im Jahr vom Hautarzt kontrollieren lassen, rät die Dermatologin Dr. Bettina Prinz, Starnberg, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Unsere Haut hat ein Sonnenkonto" erläutert die Hautärztin. "Irgendwann ist es voll." Dann steigt das Risiko für Hautkrebs. Rote, erhabene Flecken oder neu auftretende schuppige, krustige Stellen sind Alarmsignale. Mit einer Speziallupe, dem Dermatoskop, können Hautärzte harmlose Hautveränderungen von krebsverdächtigen unterscheiden. Relativ häufig sind Basaliome, die zwar keine Tochtergeschwülste bilden wie der gefährlichere schwarze Hautkrebs (Melanom), doch auch sie infiltrieren zerstörerisch das umgebende Gewebe. Wie Basaliome wächst auch das Spinaliom (Stachelzellkrebs) sehr langsam. Früh entdeckt, sind die Heilungschancen bei beiden Arten deshalb gut. Die Zeitinvestition von einer Viertelstunde im Jahr - so lange dauert etwa die Untersuchung - kann viel Kummer ersparen.

Quelle: news aktuell

 

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