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Seitenstechen : Woher kommt es, was hilft dagegen?

Vor allem untrainierte Sportler leiden oft an Seitenstechen

08.03.2007

Sobald es einsetzt, wird der gute Vorsatz, wieder regelmäßig zu laufen, schnell über Bord geworfen: Seitenstechen macht nicht nur das Joggen zur Qual. Es trifft meist untrainierte Laufanfänger oder Sportler in extrem hohen Belastungsphasen, zum Beispiel bei Wettkämpfen. Sportmediziner konnten die Ursache für das Seitenstechen bislang nicht eindeutig bestimmen, nähern sich dem Thema jedoch mit folgenden möglichen Erklärungen:

  • Erstens: Die Milz könnte das Stechen verursachen. Denn die Milz speichert sehr viel Blut. Bei körperlicher Anstrengung benötigen die Muskeln auch mehr Blut. Daher zieht sich die Milz zusammen und pumpt mehr Blut in die Blutgefäße. Dadurch könnten dann die Stiche entstehen. Aber: Die Milz liegt im linken Oberbauch, Seitenstechen tritt aber auch rechts auf.

  • Zweitens: Durch falsche Atemtechnik oder zu schwache Bauchmuskeln verkrampft sich das Zwerchfell. Es ist mit Sauerstoff unterversorgt, und das macht sich durch lästiges Seitenstechen bemerkbar.

Diese beiden Theorien werden von der Empfehlung begleitet, zwei bis drei Stunden vor dem Sport keine feste Nahrung zu sich zu nehmen. Denn dann könnte die Milz in Verbindung mit der Leber, dem Magen und dem Darm für das Stechen verantwortlich sein. Diese Organe sind dann alle an der Verdauung beteiligt. Und auch das Zwerchfell ist in den Verdauungsvorgang eingebunden: Es ist mit den Verdauungsorganen durch viele verschiedene Bänder verbunden, so dass es durch das Gewicht der Organe nach unten gezogen würde.

Generell sollten Untrainierte mit geringer Belastung laufen. Als Faustregel gilt: Man sollte sich beim Laufen noch gut unterhalten können, denn auch die Atemmuskulatur muss sich langsam an das Training gewöhnen.

Wenn es doch mal stechen sollte, raten Experten und Betroffene: Langsamer laufen oder eine Pause einlegen, eine Hand auf die stechende Stelle legen und beim Ausatmen den Druck lösen, tief und regelmäßig atmen. Hilfreich kann es auch sein, beim Ausatmen die Arme hoch zu nehmen und den Oberkörper nach vorne zu beugen.

Quelle: dgk

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