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Seifen , Cremes und Kosmetika selbst herstellen

Gar nicht schwer und hautverträglich

22.02.2007

Bildquelle: dgk
Männer wie Frauen sind es gewohnt, sich täglich mit verschiedenen Cremes und Lotionen zu pflegen. Diese sind meistens mit vielen Zusätzen und synthetischen Stoffen versehen.

Wer sicher gehen will, dass keine synthetischen Stoffe in den Kosmetika enthalten sind, kann sie ganz einfach selbst herstellen. Dazu braucht man gar nicht so viele Zutaten. Für eine Seife beispielsweise benötigt man nur drei Komponenten: Fette und Öle in flüssiger oder fester Form, Flüssigkeiten, je nach Wunsch aus gewöhnlichem destilliertem Wasser oder feinem Rosenwasser, und Natronlauge (NaOH). Je nach Belieben können die Seifen mit Olivenöl, Kräutern oder Peelingkörnern versehen werden.

Selbst gemixte Cremes, Gesichtsmasken und Tinkturen müssen sich nicht hinter gekauften Produkten verstecken! Jedes Produkt ist auf die individuellen Bedürfnisse und die jeweilige Hautverträglichkeit abgestimmt. Je nach Wunsch können den Cremes und Pasten naturreine Duftstoffe oder Parfum beigefügt werden. Außer dem Duft lässt sich auch die Konsistenz der Pflegeprodukte bestimmen. Dabei ist zu bedenken, dass natürliche Inhaltsstoffe besser einziehen als synthetisch hergestellte. Diese schonenden Präparate eignen sich übrigens besonders gut für Allergiker, Kinder und Babys - denn schließlich weiß man genau, was drin steckt.

Kinder und Jugendliche haben oft Spaß am gemeinsamen Herstellen und Ausprobieren von Lippenstift, Make-up und Wimperntusche. Dabei lernen sie ganz nebenbei einiges über das Wirkprinzip von Kosmetika und die heimischen Kräuter.

In der heimatlichen Küche finden sich viele nützliche Utensilien zur Herstellung: Töpfe, Siebe und Leinentücher sind ideale Helfer. Erfrischendes Kräuterwasser lässt sich beispielsweise in einem Espressobereiter produzieren. Das Sieb wird mit Kräutern, Rosenblättern oder getrockneten Blüten gefüllt. Durch den aufsteigenden Wasserdampf werden ätherische Öle freigesetzt. Anstelle von braunem Espresso kommt oben duftendes Blütenwasser heraus. Dies lässt sich mit kosmetischem Basiswasser über lange Zeit konservieren und erfrischt und belebt die Sinne im Alltag.

Sinnvoll ist es, eher kleinere Mengen herzustellen, da die natürlichen Pflegeprodukte keine Konservierungsstoffe enthalten und deshalb schneller verderben können. In schöne Flakons und Tiegel abgefüllt, lassen sich diese selbstgemachten Kostbarkeiten auch prima verschenken.


Buchtipp:
Hobbythek spezial. Natürliche Kosmetik selbstgemacht. Die sanfte Alternative.
Einfache Rezepte und praktische Tipps von Jean Pütz und Christine Niklas
Köln 2000




Quelle: dgk

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