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Schlechtes Sehvermögen bei Dämmerung und Nacht

Ab dem 40. Lebensjahr beginnt sich die Sehschärfe zu verändern.

27.07.2009


Unzählige Fußgänger und Autofahrer verfügen über eine eingeschränkte Sehkraft und nehmen sie nicht wahr oder wissen es nicht. Davon betroffen sind Frauen und Männer jeglichen Alters, aber auch Jugendliche und Kinder. Speziell in der Dämmerung und in der Nacht sind wir auf eine sehr gute Sehschärfe angewiesen, um das Geschehen auf der Straße und das damit verbundene Risiko scharf wahrnehmen zu können. Umso wichtiger ist es sich bewusst zu machen, welche Leistungen unsere Augen vollbringen und welchen Anforderungen sie täglich ausgesetzt sind.

Unter Dämmerungssehen verstehen wir das Sehen bei reduzierter Lichtintensität. Die Sehschärfe (Visus) verringert sich auf ein Zehntel der herkömmlichen Tagesschärfe, die Farbwahrnehmungen und -empfindlichkeiten verändern sich. Die Sehschärfe ist die Messgröße zur Beurteilung des Sehvermögens und der Sehkraft. Erhöhte Vorsorge und regelmäßige halbjährliche Kontrollen beim Augenarzt oder Augenoptiker reduzieren das zusätzliche Risiko bei mangelhaften Lichtverhältnissen um ein Vielfaches.

Besonders ab dem 40. Lebensjahr beginnt sich unsere Sehschärfe zu verändern. Die Elastizität der Augenmuskulatur und Linsenfasern verringert sich, die Blendempfindlichkeit nimmt zu. In der Dämmerung vermindert sich die Sehschärfe zusehends. Die Pupille kann sich altersbedingt nicht mehr so weit öffnen und sich an Lichtveränderungen ausreichend anpassen. Weniger Licht dringt zu den sensiblen Zellen auf der Netzhaut durch. Die Qualität der an das Gehirn weitergeleiteten Lichtreize nimmt ab. Die Folge ist schlechtes Sehvermögen in der Dämmerung und in der Nacht. Das Dämmerungssehen beansprucht sowohl unsere Farbwahrnehmung, als auch unsere Sehschärfe immens.

Die Herausforderung liegt im Zwischenbereich von Tag- und Nachtsehen, das sehr stark an die Qualität der Kontrastwahrnehmung gebunden ist. Je niedriger der Kontrast, desto schlechter wird das Bild aufgelöst. Die Farbwahrnehmungen beim Dämmerungssehen verschieben sich in den Bereich der Blautöne.

Mögliche weitere Ursachen für Schwierigkeiten beim Dämmerungssehen:

  • Fehlsichtigkeit
  • Vitamin-A-Mangel
  • Trockene Augen durch trockene Luft
  • Übermüdung und Überlastung der Augen
  • Blendempfindlichkeit
  • Kopfschmerzen
  • Zu langes Arbeiten am Bildschirm
  • Häufiges Fernsehen
  • Schlafmangel
  • Alkohol- und Nikotinkonsum

Quelle: ots

 

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