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Schutzfrist für Krankenversicherung verlängert

AKNÖ informiert über gesetzliche Neuerung

14.08.2006

Personen, deren Krankenversicherung endet, haben trotzdem sechs Wochen danach Anspruch auf Behandlung. Auch ihre bisher mitversicherten Angehörigen können zum Arzt gehen und Medikamente bekommen. "Bis vor kurzem hat die Schutzfrist nach dem Ausscheiden aus der Krankenversicherung nur drei Wochen betragen, seit 1. Juli wurde sie auf sechs Wochen verlängert. Das Krankengeld wird allerdings weiterhin nur drei Wochen lang ausbezahlt", erklärt AKNÖ-Sozialrechtsexperte Dr. Alfred Obermair.

Betroffen von der Regelung sind insbesondere Personen, die entweder keinen Anspruch mehr auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung haben oder überhaupt keinen hatten. "Es kommt ja vor, dass zum Beispiel jemand, der arbeitslos ist, ins Ausland fährt und kein Arbeitslosengeld ausbezahlt bekommt. Während dieser Zeit hätte er bisher drei Wochen Leistungen aus der Krankenversicherung in Anspruch nehmen können, jetzt hat sich diese Zeit verdoppelt", so Obermair. Die Schutzfrist gilt nicht für jeden. Die Voraussetzung ist eine gewisse Mindestversicherungszeit. Im letzten Jahr muss man mindestens 26 Wochen versichert gewesen sein. Es reicht aber auch, wenn der Betroffene zuletzt wenigstens sechs Wochen versichert war. Detaillierte Auskunft dazu erteilen die AKNÖ-Sozialrechtsexperten unter 05 7171-1717.

Quelle: AKNÖ

 

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