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Schönheitsoperation

Nicht jedes "Geschäft mit der ewigen Jugend" hält, was es verspricht

Geschäfte mit der Schönheit und ewigen Jugend boomen: Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen und Botox-Spritzen gegen Falten werden immer öfter beansprucht. Ärzte und medizinische Institute werben verstärkt in Inseraten und auf ihren Homepages für kosmetische Eingriffe. Dabei werden oftmals auch Vorher-/Nachher-Fotos gezeigt, die zwar erlaubt sind, aber lt. Aussage der AK nicht immer seriös, da sie selten aus der gleichen Perspektive aufgenommen wurden.

Die AK hat im Mai 2004 zwei Schönheitsinstitute wegen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beim Handelsgericht Wien geklagt, sagt AK Expertin Ulrike Ginner. Ein Institut wirbt für Fettabsaugungen, Laserbehandlungen gegen Schlupflider und Tränensäcke sowie Botox-Unterspritzungen. Unlauter sind die irreführenden Vorher- und Nachher-Abbildungen, wobei auch durch unterschiedliche Unterwäsche oder durch eine andere Gesichtsmimik die veränderten Proportionen anders gezeigt werden. Außerdem gab es ein Gewinnspiel, bei dem Schönheitsoperationen verlost wurden.

Das zweite Institut wirbt für Fettabsaugungen mittels einer neuen Methode. Bei der dazugehörigen Werbung liegen nach Ansicht der AK mehrere Verstöße gegen das UWG-Gesetz vor: Es wird eine Finanzierungsmöglichkeit mitangeboten, damit auch aufwendige Behandlungen erschwinglich werden. Außerdem gibt es Rabatte bis zu 50 Prozent, wenn sich der Patient innerhalb kurzer Zeit zu Mehrfacheingriffen entscheidet.

Jeder Eingriff birgt ein gewisses Risiko in sich, das gern verharmlost oder gar verschwiegen wird, warnt Ginner. Daher sollten Institute seriös und nicht wie auf einem Marktstand für ihre Leistungen werben.

Tipps der AK:

  • Fallen Sie nicht auf Schönheitsideale aus der Werbung herein, die es gar nicht gibt.

  • Sie müssen nicht gleich zum Schönheitschirurgen. Mit Sport und einer Ernährungsumstellung erzielen Sie oft bessere Ergebnisse und tun Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

  • Interessieren Sie sich dennoch für eine Schönheitsoperation, informieren Sie sich genau bei einem Arzt Ihres Vertrauens nach möglichen Risiken und wie die Operation durchgeführt wird. Ein seriöser Arzt wird nicht nur über Risiken, sondern auch über die Grenzen des Machbaren informieren und manchmal sogar einen Eingriff ablehnen.

  • Vorsicht bei vermeintlich günstigen Angeboten aus dem Ausland. Hygiene und Material entsprechen oft nicht den heimischen Standards, mögliche sprachliche Hürden erschweren Beratung und Betreuung. Geht etwas schief, stehen Sie alleine da, weil viele heimische Chirurgen nicht bereit sind, den verpfuschten Eingriff wieder auszubügeln.

  • Lassen Sie sich nicht durch Gewinnspiele oder Preiszuckerl zu Operationen überreden.


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