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Unterscheidung Schnupfen , Erkältung und Grippe

Kalte Jahreszeit begünstigt Ansteckung

17.10.2006

Schnupfen, Erkältungen und Grippe gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. In der Alltagssprache wird zwischen ihnen kaum ein Unterschied gemacht, in ihren Auswirkungen auf die Gesundheit sind sie aber höchst unterschiedlich. Die AGES, die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, gibt einen Überblick über Erreger, Symptome und Vorsorgemöglichkeiten.

Schnupfen

Meist kündigt sich ein Schnupfen durch ein Brennen oder Kitzeln in der Nase an. Bald darauf beginnt die Nase zu rinnen - zuerst kommt ein klares Sekret, das gegen Ende hin gelb und dickflüssig wird. Die Symptome klingen nach rund einer Woche ab. Verursacht wird der Schnupfen durch eine Vielzahl von Viren. Über 200 verschiedene Erreger sind bisher bekannt. Übertragen werden diese Viren vor allem durch Tröpfcheninfektion, etwa beim Niesen, aber auch beim Sprechen. Auch über verunreinigte Hände können Schnupfenviren zum Nasen-Rachenraum transportiert werden. Sie befallen die Nasenschleimhaut, in deren Zellen sie sich vermehren. Dabei werden die Zellen der Nasenschleimhaut geschädigt und schließlich abgesondert. Ist die Nasenschleimhaut bereits vorgeschädigt, zum Beispiel durch trockene Raumluft oder Kälte, können sich Viren besonders leicht ansiedeln.

Wegen der großen Zahl der verschiedenen Schnupfen-Virus-Typen wird es kaum möglich sein, jemals einen Impfstoff dagegen zu entwickeln. Zumindest kann aber jeder Mensch dazu beitragen, die Verbreitung der Viren zu unterbinden. Das ECDC, das europäische Zentrum für Seuchenbekämpfung, empfiehlt u. a. häufiges, gründliches Händewaschen und die Verwendung von Einwegtaschentüchern.

Grippaler Infekt oder Erkältung

Erwachsene laborieren im Schnitt drei Mal im Jahr daran, bei Kindern tritt er sogar bis zu zehn Mal im Jahr auf: Der grippale Infekt (Erkältung), eine Infektion der Nasen-, Hals- und Bronchialschleimhäute, ist wohl die häufigste Infektionskrankheit überhaupt. Verursacht wird die Krankheit ebenfalls durch eine große Anzahl verschiedener Viren, die Infektion erfolgt über die Luft (Tröpfcheninfektion) oder durch direkten und indirekten Kontakt mit Erkrankten oder kontaminierten Gegenständen. Anders als beim Schnupfen gesellen sich zu den Symptomen noch Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Heiserkeit, die Körpertemperatur ist leicht erhöht (bis 38,5 Grad C). Eventuell stellt sich noch schleimiger Auswurf, die Bronchitis, ein.

Echte Grippe, Influenza

Die echte Grippe oder Influenza wird durch Viren der Gattung Influenza A oder B ausgelöst. Die Inkubationszeit - der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit - beträgt im Schnitt ein bis drei Tage. Charakteristisch für die echte Grippe ist der oft schlagartige Ausbruch: Hohes Fieber bis 40 Grad C, Kopf- und Gliederschmerzen, Schwächegefühl, Husten, Schnupfen, Schüttelfrost. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann diese Krankheit tödlich enden. Im Gegensatz zu Schnupfen und grippalem Infekt ist aber eine Impfung möglich.

Influenza-Epidemien treten jedes Jahr auf. Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr zehn bis 15 Prozent der gesamten Weltbevölkerung an der Influenza erkranken. Es gibt daher weltweit Influenza-Überwachungsprogramme. In Österreich laufen die Daten bei der AGES und dem Klinischen Institut für Virologie der Medizinischen Universität Wien zusammen und werden an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übermittelt. Die WHO verfügt über ein weltweites Netz an Referenzlabors, in denen die Viren klassifiziert werden. Diese genaue Bestimmung des Virus-Stamms ist wichtig für die Entwicklung des Impfstoffes: Da jedes Jahr andere Virus-Stämme auftreten, muss der Impfstoff auch jedes Jahr neu entwickelt werden. In der Regel schützt der Impfstoff gegen die drei häufigsten Stämme.

Quelle: AGES

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