Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Tipps gegen Schluckauf

Was man am besten gegen das Hicksen unternehmen kann

10.07.2008

Was haben eiskalte Getränke, scharfes Essen und Alkohol gemein? Die richtige Antwort lautet - hicks - Schluckauf! Auch Stress kann die Ursache für Schluckauf sein, der zwar harmlos ist, aber lästig. Der Schluckauf ist ein Reflex, scheinbar ohne jeden Sinn und dazu manchmal höchst störend und hartnäckig. Jetzt glauben französische Forscher eine Erklärung gefunden zu haben, wie er entstanden ist, berichtet die "Apotheken Umschau".

Kaulquappen und andere Amphibien steuern ihre Atmung ähnlich wie beim Menschen der Schluckauf abläuft. Durch das Zusammenspiel von Zwerchfell und Stimmritze verhindern sie, dass Wasser in ihre Lungen eindringt. Der Schluckauf könnte ein Relikt aus der Zeit sein, als gemeinsame Vorfahren von Mensch und Landtieren dem Wasser entstiegen sind. Die französischen Forscher vermuten allerdings auch, dass der Reflex dem Menschen im Embryonalstadium noch nützlich ist. Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass Embryos bereits in der neunten Schwangerschaftswoche anfangen zu hicksen. Das trainiere ihre Atemmuskulatur, so dass sie nach der Geburt problemlos atmen können.

Wir haben uns umgehört, was man am besten gegen das Hicksen unternehmen kann: "Gar nichts, weil ich weiß, dass es wieder weg geht...bis drei zählen und an eine schwarze Katze denken...an etwas anderes denken...tief einatmen, Luft anhalten...Luft anhalten", lauten die gängigsten Antworten.

Tatsächlich helfen bestimmte Atemtechniken und Ablenkungsmanöver am besten, um den Schluckauf zu vertreiben. Atemtherapeuten empfehlen sogar Übungen, die zunächst etwas absurd klingen, bestätigt Peter Kanzler, Chefredakteur der Apotheken Umschau: "Eine Methode ist, dass man mit den Fingern die Zunge ganz langsam herauszieht. Und auch helfen soll es, wenn man mehrmals hintereinander hechelt wie ein Hund. Und dann gibt es noch einen ganz besonderen Trick: wenn Sie ein Glas eiskaltes Wasser ganz langsam trinken, ist die Chance auch sehr groß, dass Sie Ihren Schluckauf verlieren."

Wenn man sich durch Ablenkung vom Schluckauf befreien will, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann sich zum Beispiel sieben Männer mit Glatze vorstellen. Oder man überlegt sich, was man vor einer Woche zu Mittag gegessen hat.

Quelle: news aktuell

 

Top Themen

Top Links