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Schlankheitspillen und andere Schlankmacher im Test

Die meisten Diät-Pillen sind nutzlos, manche sogar gefährlich

23.02.2006

Die Aussicht klingt verlockend. Pille schlucken, Pfunde abnehmen - völlig ohne Quälerei und ohne Verzicht. Aber die meisten Diät-Pillen sind absolut nutzlos - und einige sogar regelrecht gefährlich. Das ist das Ergebnis eines Tests von mehr als drei Dutzend Schlankheitspräparaten aus Drogerien und Apotheken, den das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in seiner aktuellen Ausgabe vorstellt.

Als besonders riskant und gesundheitsgefährdend entpuppten sich sogenannte Appetitzügler. Diese Schlankmacher-Medikamente enthalten Amphetamine oder Ephedrin und können erhebliche Nebenwirkungen hervorrufen. In den USA werden sie für zahlreiche Todesfälle verantwortlich gemacht und sind mittlerweile größtenteils verboten. Ihr Diät-Effekt lässt außerdem nach einigen Wochen stark nach. "Von Ephedrin-haltigen Mitteln ist dringend abzuraten", warnt der Leiter des Test-Teams, Prof. Hans Hauner vom Lehrstuhl für Ernährungsmedizin
an der TU München.

Bei zwei weiteren Präparat-Gruppen lautet das Urteil ebenfalls: Vorsicht! So warnen die Experten vor jodhaltigen Schlankheitsmitteln auf Algen- oder Tang-Basis. Diese Präparate haben eine kaum nachweisbare Wirkung, aber ein umso höheres Nebenwirkungsrisiko - sie belasten insbesondere die Schilddrüse. Als gefährlich werden zudem sogenannte Entwässerungsmittel (Diuretika) eingestuft. Test-Urteil: Diese Tees und Kapseln sind zum Abnehmen ungeeignet und gefährlich, weil sie kein Fett abbauen, sondern dem Körper lediglich Wasser und lebenswichtige Mineralstoffe entziehen.

Zum Abnehmen tauglich ist für die Experten überhaupt nur eine der insgesamt neun getesteten Präparate-Gruppen - mit Einschränkungen: Formula-Diäten und Schlankheitspulver wie "SlimFast" oder "Multaben" werden - richtig angewendet - zwar als wirksame Abnehm-Hilfe bewertet. Wegen möglicher Wechselwirkung mit Medikamenten sollten jedoch auch diese Diäten nur in Absprache mit einem Arzt durchgeführt werden. Vor allem kommt es nach dem Absetzen meist zu einem starken Jo-Jo-Effekt, weil die Mahlzeiten nur durch Shakes ersetzt, aber nicht ausgewogen umgestellt wurden. Die falsche Ernährungsweise wird meist einfach wieder aufgenommen und der Körper legt nun noch mehr (Fett-) Reserven an, weil er gerade durch eine vermeintliche Notzeit mit wenig Kalorien gegangen ist.

Gleich vier als Abnehm-Hilfen angepriesene Präparat-Gruppen erhalten in dem Test das vernichtende Urteil "nutzlos": Fatburner-Mittel auf Basis von Meerestierschalen, Enzym-Präparate aus Tropenfrüchten wie Ananas oder Papaya, sogenannte Quell- und Sättigungsmittel, die im Magen ein künstliches Völlegefühl auslösen sollen - sowie jegliche Abführpräparate.

Quelle: Healthy Living

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