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Schlaf-Verhalten : Qualität & Quantität untersucht

Schlafen bedeutet nicht gleich Schlafen ...

14.07.2006

Viele Menschen schlafen nicht nur weniger als sie sollten, sondern auch weniger als sie glauben: Das zeigt eine Studie der University of Chicago, bei der die Schlaf-Charakteristika von 669 Erwachsenen untersucht wurden. Im Durchschnitt, so erhob das Team um Gesundheitsexpertin Diane Lauderdale, brachten die Teilnehmer 7,5 Stunden pro Nacht im Bett zu.

Bettzeit ist nicht Schlafenszeit

Das heißt aber nicht, dass sie auch ebenso viel Schlaf abbekamen: Die tatsächliche Schlummerzeit betrug vielmehr bloß 6,1 Stunden, berichten die Wissenschafter im "American Journal of Epidemiology". Den Unterschied ermittelten die Forscher, indem sie von den Probanden geführte Schlaftagebücher mit einer zweiten Technik kombinierten: Mit der so genannten Aktigraphie, bei der durch einen Bewegungssensor festgestellt werden kann, wann die Personen einschlafen. Diese Geräte werden ähnlich wie eine Armbanduhr getragen, was im Zuge der aktuellen Studie an drei Tagen und Nächten der Fall war.

Süßer Schlummer hält gesund

Auf diese Weise konnten die Wissenschafter rekonstruieren, wie lange die Probanden im Bett waren (7,5 Stunden), wie lange sie zum Einschlafen brauchten (22 Minuten) und wie lange sie tatsächlich schliefen (6,1 Stunden). Die Ergebnisse lassen auf ein geringeres Schlafpensum schließen, als bisherige Studien nahe gelegt hatten, gibt Studienleiterin Lauderdale an. Angesichts der wichtigen gesundheitlichen Funktion der nächtlichen Erholung zeigt sie sich besorgt über die gesellschaftliche Tendenz abnehmender Schlafenszeiten.

Weniger Geld, weniger Schlaf?

Verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist indes laut den Studienresultaten auch unterschiedlich viel Nachtruhe gegönnt: Im Durchschnitt schlummern demnach Männer weniger als Frauen, Menschen mit schwarzer Hautfarbe weniger als Personen mit weißer und ärmere Schichten weniger als wohlhabende.

Quelle: eurekalert

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