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Schadstoffe im Raum

Schadstoffe in der Luft sind oft Ursache für viele Beschwerden

Leiden Sie in bestimmten Räumen häufig an Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche oder anderen Befindlichkeitsstörungen? Sie waren mit Ihren Beschwerden schon beim Arzt, der aber weder physische noch psychische Ursachen entdecken konnte? Dann ist es möglich, dass Schadstoffe in der Innenraumluft Ihre Beschwerden verursachen. Eine Messung der Raumluft kann hier nähere Erkenntnisse bringen.

Die häufigsten Symptome in Verbindung mit Innenraumschadstoffen sind

  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • starke Stimmungsschwankungen
  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • häufige Infektionen der Atemwege

Ursachen können sein:

  • In klimatisierten Räumen kann es zu Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizung der Schleimhäute kommen. Letztere werden zusätzlich auch durch trockene Raumluft belastet.

  • Luftdichte Fenster halten zwar die Kälte draussen, verhindern aber auch, dass die Raumluft durch Frischluftzufuhr von aussen gesäubert wird.

  • Möbel, Bürogeräte oder Teppiche können Schadstoffe wie Formaldehyd oder Lösungsmittel enthalten und an die Umwelt abgeben.

  • In feuchten und schlecht belüfteten Räumen kann es zur Schimmelbildung kommen, dessen Sporen die Atemwege und Bindehaut der Augen reizen und in einigen Fällen sogar Asthma auslösen können.

  • Tierhaare oder Hausstaubmilben können Allergien auslösen.

  • In alten PVC-Böden, Nachtspeicheröfen und in Brandschutz- und Dichtungsmaterialien können sich alte Asbestfasern befinden. Obwohl seit über 10 Jahren verboten, findet man diese Altlasten leider immer wieder. Die winzigen Fasern setzen sich in der Lunge fest und können nach zehn bis vierzig Jahren zu Krebs der Atmungsorgane bzw. des Rippen- und Bauchfells führen.

  • Auch der Tabakrauch gilt als eindeutig krebsfördernd und belastet die Raumluft. Dabei sind nicht nur die Raucher selbst, sondern alle im Raum befindlichen Personen diesen schädlichen Substanzen ausgesetzt.

  • In vielen Fällen verstärken psychische Belastungen, wie z.B. Stress oder Lärm, die schadstoffbedingten Störungen.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf diese Schadstoffe. Akute oder chronische Belastungen können bei manchen Menschen schon nach kurzer Zeit, bei anderen erst nach vielen Jahren auftreten. Außerdem sind manche Stoffe erst ab einer gewissen Konzentration schädlich, andere können die Gesundheit bei langer Einwirkdauer auch in niedrigen Konzentrationen belasten.

Eine Messung der Innenraumluft kann Ihnen Auskunft geben, wie sehr Ihre Umgebung belastet ist. Informationen zur Messung erhalten Sie z.B. beim Österreichischen Institut für Baubiologie- und –ökologie (IBO) oder beim Verein für Konsumenteninformation (VKI).

Hilfreiche Tipps, wie Sie viele Schadstoffe aus Ihrer Raumluft verbannen oder zumindest reduzieren können, finden Sie am Ende des folgenden Artikels bei meduniqa.at ...

Quelle: meduniqa.at


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