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Tipps für gesundes Schwitzen in der Sauna

von Peter Fuchs, Saunameister der Heiltherme Bad Waltersdorf


30.04.2015

Für das "gesunde Schwitzen" gibt es ein großes Angebot: von der Sauna über das Dampfbad bis hin zur Infrarotkabine. Die klassische Sauna ist allerdings die finnische Sauna. "Die Temperatur zwischen 80 und 95 Grad in der finnischen Sauna ist ideal", weiß Peter Fuchs, Saunameister in der Heiltherme Bad Waltersdorf. "Die Poren der Haut öffnen sich erst bei ca. 80 Grad, schließen sich aber bei 95 bis 100 Grad auch wieder. Deshalb sind Temperaturen über 100 Grad auch nicht empfehlenswert." Idealerweise dauert ein Saunagang 12 bis 15 Minuten, bei 8 bis 10 Minuten Vorwärmzeit und dann rund 5 Minuten Aufgusszeit. Davon macht man in der Regel 2 bis 3 Durchgänge.

Die richtige Vorbereitung

  • "Saunawärme entspannt die Muskeln, das ist nach dem Sport ideal", weiß Fuchs. Ein Saunagang nach dem Sport ist daher sehr empfehlenswert, allerdings: "Zwischen Sport und Saunagang sollte man rund eine halbe Stunde vergehen lassen, damit sich das Herz-Kreislaufsystem beruhigen kann."
  • Vor dem Saunieren zu duschen, ist nicht nur aus hygienischen Gründen sinnvoll. "Es ist auch wichtig, dass der Fettfilm von der Haut weggewaschen wird. Dann schwitzt man nämlich leichter", weiß Fuchs.
  • Man sollte im Vorfeld warm duschen, denn: "Man sollte immer mit warmen Zehen in die Sauna gehen. Wenn man ein Kältegefühl verspürt, kommt man nämlich nicht so gut ins Schwitzen." Und man sollte nie nass in die Sauna gehen, weil auch das das Schwitzen verzögert.
  • "Badeschuhe haben in der Sauna nichts verloren", stellt Fuchs klar.

Die richtige Position wählen

  • Vor allem wenn man wenig Sauna-Erfahrung hat, sollte man sich auf die erste oder zweite Reihe setzen, da die Temperatur dort geringer ist als auf der dritten Reihe.
  • "Sitzen ist besser als liegen", sagt Fuchs. "Wenn man liegt, können sich die Poren auf den Flächen, die am Holz liegen, nicht gut öffnen und der Temperaturausgleich funktioniert nicht so gut. Da kann es zu einem Hitzestau kommen."
  • Bei Unwohlsein: Rausgehen! Keine falsche Eitelkeit: "Wenn man sich nicht wohlfühlt, kann man die Sauna jederzeit verlassen", stellt Fuchs klar.

Für Abwechslung sorgen - von Kernöl bis Franzbranntwein

  • Dem Aufgusswasser können verschiedene Mittel beigemischt werden. "Bei uns sind vor allem Spezialaufgüsse mit steirischem Kernöl- oder Eisgel-Salz, Eisflocken mit Franzbranntwein oder verschiedenen Cremen wie Joghurt, Honig, Trauben oder Hopfen beliebt. Dabei gibt es eine Vorschwitzphase von rund 10 Minuten, dann wird kurz aufgegossen, man verlässt die Sauna und cremt sich an der frischen Luft beispielsweise mit einem Kernöl-Salz-Gemisch oder verschiedenen Cremen ein und geht dann wieder in die Sauna, wo der eigentliche Aufguss stattfindet", erläutert Fuchs. "Der Vorteil dabei ist, dass die wohltuenden Wirkstoffe der Cremes und Salze durch die offenen Poren viel besser aufgenommen werden, als bei einem gewöhnlichen Eincremen."

Die richtige Abkühlung

  • Nach dem Saunagang sollte auf jeden Fall kalt geduscht werden - und nicht nur lauwarm. "Der schnelle Temperaturwechsel ist einer der wesentlichen Aspekte, die den Saunagang so gesund machen", so Fuchs.
  • Dabei ist es aber wichtig, die individuell richtige Form der Abkühlung zu wählen. Kein Kälteschock! "Wenn man nicht regelmäßig in die Sauna geht, ist das Abkühlen mit einem Kneipschlauch sehr empfehlenswert, weil dabei nicht der ganze Körper auf einmal abgekühlt wird. Unser Tauchbecken empfehle ich eher geübten Saunagängern für eine schnelle Abkühlung", rät Fuchs.
  • "Nach einem Spezialaufguss besser kein Duschgel verwenden, da der Spezialaufguss bereits eine besondere Pflege für die Haut ist."
  • Eine der positiven Auswirkungen des Saunagangs ist auch, dass man sich besser an die Außentemperaturen anpassen kann. "Wer regelmäßig in die Sauna geht, der friert im Winter weniger und kann mit der Hitze im Sommer besser umgehen", weiß Fuchs.

Nicht auf das Ausruhen und Trinken verzichten
Wie bei jeder Gesundheitsbehandlung ist auch beim Saunagang das Ausruhen danach sehr wichtig. "Man muss dem Körper Zeit gönnen, die gesunde Wirkung des Saunierens auch zu verarbeiten." Zumindest 20 Minuten sollte die Ruhezeit andauern. "Und dabei nicht auf das Trinken vergessen, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen."

Regelmäßig in die Sauna gehen
Die Kneipp-Medizin empfiehlt, einmal wöchentlich in die Sauna zu gehen - mit 3 Aufgüssen.

Am Arbeitsplatz von Peter Fuchs, der Heiltherme Bad Waltersdorf, stehen 12 Saunen für abwechslungsreichen Saunagenuss zur Verfügung. In der Quellenoase, die nur Hotelgästen vorbehalten ist, gibt es weitere 4 Saunen inkl. Dampfbad zur Auswahl. Infos: www.heiltherme.at

 
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