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Sauna-Besuch für Diabetiker ?

Ja, aber kurz und kein Kaltwasserbad hinterher

Etwa 25 Millionen Deutsche entspannen regelmäßig in der Sauna. Prinzipiell können sich auch Diabetiker in der Schwitzkabine abhärten und erholen – wenn sie wichtige Grundregeln beachten.

Diabetiker sollten grundsätzlich kurz saunen - drei Gänge von jeweils höchstens 15 Minuten sind das Maximum. Zudem sollten Zuckerpatienten nie mit vollem, aber auch nicht mit ganz leerem Magen in die Sauna gehen und zuvor immer ihren Blutzucker testen. Da ein Schwitzbad insbesondere bei Diabetikern, die mit Tabletten oder Insulin behandelt werden, zur Unterzuckerung führen kann, sollte der Zuckerspiegel möglichst über 110 Milligramm pro Deziliter Blut liegen. Wer noch wenig Erfahrung hat und nicht weiß, wie sein Stoffwechsel auf die Hitze reagiert, testet den Blutzucker besser auch zwischen den einzelnen Saunagängen.

Insulinpflichtige Diabetiker müssen bedenken, dass das Hormon bei Wärme schneller und stärker wirkt. Suchen Sie die Sauna daher möglichst nicht direkt nach der Injektion und nicht in der Zeit der stärksten Insulinwirkung auf. Nehmen Sie immer Obst, Getränke und Traubenzucker mit, um bei einer eventuellen Unterzuckerung schnell reagieren zu können.

Die Hitze der Sauna bewirkt eine Erweiterung der Gefäße - trotz erhöhter Herzfrequenz sinkt der Blutdruck. Bei der anschließenden Abkühlung ziehen sich die Arterien wieder zusammen. Dieses Gefäßtraining wirkt sich insgesamt günstig auf den Kreislauf aus. Die verbesserte Durchblutung nützt auch der Haut. Da ihre Erkrankung den Wasserhaushalt des Körpers durcheinander bringt, leiden viele Diabetiker unter trockener Haut. Saunagänge können hier zu einer deutlichen Verbesserung führen.

Da infolge des Diabetes mit einem erhöhten Kreislaufrisiko zu rechnen ist, muss von einem Kaltwasserbad nach dem Saunagang dringend abgeraten werden; dabei könnte der Blutdruck extrem ansteigen. Die Abkühlung nach jedem Saunagang sollte stattdessen erst an der frischen Luft und anschließend mit einem kalten Guss erfolgen. Führen Sie dabei den Schlauch immer von den Füßen oder Händen aus langsam in Richtung Herz.

Warmes Duschen und das Einseifen zwischendurch trocknet die Haut unnötig aus und ist daher nicht zu empfehlen. Auch um den Whirlpool sollten Sie einen Bogen machen - hier besteht zusätzlich noch das erhöhte Risiko einer Pilzinfektion.

Quelle: dgk


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