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Ruhe beim Blutdruck-Messen notwendig

Durch Stress können Werte verfälscht werden

28.04.2006

Beim Blutdruckmessen in der ärztlichen Praxis sollte es bedächtig zugehen: Denn wer zum Arzttermin hetzt, beim Aufrufen seines Namens rasch ins Zimmer eilt und sodann für die Messung auf der Liege Platz nimmt, dessen Werte werden vermutlich nicht ganz zutreffend sein. Darauf weisen US-amerikanische Pflegewissenschafterinnen der University of Virginia hin, die den Zusammenhang zwischen Messergebnissen und den Umständen des Arztbesuches untersucht haben.

Vor der Feststellung des Blutdrucks, so das Fazit, sollte der Patient einige Minuten zur Ruhe kommen, da sonst die Tendenz zu einem erhöhten Messresultat besteht. Zudem empfiehlt es sich, statt auf der Praxisliege auf einem Stuhl zu sitzen, so dass der Rücken gestützt wird und die Füße flach auf dem Boden stehen. In der Praxis würden diese Gegebenheiten leider viel zu selten beachtet, berichtet Studienleiterin Melly Turner.

In ihrer Studie zeigte sich der systolische, obere Blutdruckwert bei den Probanden um durchschnittlich 14 Punkte höher, wenn er sofort nach der Ankunft beim Arzt und auf der Liege ermittelt wurde. Generell hatten die einbezogenen Patienten niedrigere Messergebnisse in Bezug auf den systolischen wie auf den diastolischen Wert, wenn sie es sich in einem Sessel bequem gemacht hatten. Um genauere Ergebnisse zu erhalten, so lautet der resultierende Ratschlag, sollten die Patienten fünf Minuten sitzend warten und dann gemütlich beim Lesen in einem Stuhl den Blutdruck messen lassen, meinen die Pflegewissenschafterinnen.

Quelle: eurekalert.org

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