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Rückenschmerzen - 2 Millionen Österreicher betroffen

Ursachen und Tipps zur Kräftigung der Wirbelsäule

Neuersten Untersuchungen zu Folge, haben 85 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern bereits mindestens einmal im Leben sogenannte Rückenschmerzen gehabt. Wesentlich dabei ist, dass bei der überwiegenden Mehrheit der Rückenschmerzerkrankten bei den Röntgenuntersuchungen und anderen bildgebenden Verfahren, aber auch aus den labormäßigen Befundungen keine Erklärung für die Ursache der Beschwerden gefunden werden konnte.

Mehr als 2 Millionen Menschen in Österreich leiden an Rückenschmerzen, wobei 1,7 Millionen unspezifisch Erkrankte sind. Das heißt Patienten, die nach Ausschluss aller spezifischen Erkrankungen, wie Bandscheibenprobleme, Wirbelgleiten, Wirbelkanalstenosen, Frakturen, Tumore, etc. nur durch eine exakte Anamnese und vor allem durch eine klinische Untersuchung diagnostisch eingeteilt werden können.

Rückenprobleme sind eine der wichtigsten Ursachen, den Hausarzt aufzusuchen. In der Ausbildungsordnung zum Arzt für Allgemeinmedizin ist jedoch lt. Gesundheitsstaatssekretär Waneck die Orthopädie nicht vorgesehen. Es müssen also die praktischen Ärztinnen und Ärzte in der postpromotionellen Ausbildung durch Belegen verschiedener Kurse, wie z.B. für Manuelle Medizin, ein entsprechendes Wissen erwerben.

"Rückenschmerzen scheinen vor allem das Ergebnis von statischen, dynamischen und psychischen Fehlbelastungen zu sein und sind daher der Prävention zugänglich. Eine entsprechende Rückenschmerzprävention sollte dazu beitragen, die Intensität und Häufigkeit von Rückenschmerzen zu mindern, und damit nicht nur individuelle Probleme durch sie zu lindern, sondern auch die Kosten, die durch diese Krankheit entstehen, denn Rückenschmerzen sind die häufigste Ursache für Krankenstandstage und Frühpensionierungen", so Waneck.

Folgende Tipps für den Alltag sollten Sie beherzigen, um Ihrem Rücken etwas Gutes zu tun:

  • Heben Sie keine schweren Gegenstände
    Beim Heben beträgt die Belastung für die Wirbelsäule ein vielfaches des eigentlichen Gewichts der gehobenen Last. Dabei werden vor allem die Bandscheiben im unteren Wirbelsäulenbereich (Lendenwirbel 4+5) beansprucht. Beim Heben auf jeden Fall in die Knie gehen und das Gewicht mit der Kraft der Oberschenkel nach oben heben! Dabei die Rumpfmuskulatur anspannen und den Bauch einziehen. Das Gewicht sollte so nahe wie möglich am Körper gehoben werden. Mit jedem Zentimeter Abstand des Gegenstands vom Körper vergrößert sich die Belastung für die Wirbelsäule überproportional.

  • Gleiche Verteilung der Lasten beim Tragen
    Verteilen Sie die Lasten gleichmäßig auf beide Arme, z.B. durch Benützung von zwei Einkaufstaschen statt einer. Dadurch bleiben die Schultern gerade und die Bandscheiben werden geschont.

  • Halten Sie Ihren Rücken gerade
    Lassen Sie sich nicht hängen und halten Sie den Rücken sowohl in Ruhe als auch bei Belastung immer gerade. Wenn Sie die Schultern hängen lassen oder den Rücken ständig krümmen (Buckelhaltung), überdehnen Sie auf die Dauer die Schulter- und Rückenmuskulatur. Die Folge sind Verspannungen und eine Schädigung der Wirbelsäule.

  • Viel Bewegung und regelmäßiges Rückentraining
    Die wichtigste Vorbeugung und Schutz der Wirbelsäule ist regelmäßiges Training. Nehmen Sie sich jeden Tag zumindest ein paar Minuten Zeit, um ein paar kleine Übungen durchzuführen. Das kann im Büro, zu Hause oder unterwegs passieren. Wichtig ist nur, dass Sie nicht darauf vergessen. Aber vorsicht: viele Übungen sind extrem schlecht für die Bandscheiben! Dazu gehören z.B. das ruckartige Drehen oder Beugen des Rumpfes oder die "Klappmesserübungen". Kaufen Sie sich ein Übungsbuch, mit speziellen Übungsanleitungen für die Wirbelsäule oder ein entsprechendes Video wie z.B. "Wirbelsäule & Co" von med.tv.



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