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Welche Arten von Rückenschmerzen gibt es?

Beschwerden mit dem Kreuz erfordern individuelle Maßnahmen zur Linderung

13.09.2007

Volksleiden Nummer eins: Beschwerden im Kreuz. Oftmals stecken dahinter Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle oder Arthrose, ein Großteil der Schmerzen am Rückgrat ist jedoch harmlos. Doch gerade an diesen Rückenbeschwerden leiden viele Betroffene Tag für Tag. Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga aus München, stellt unterschiedliche Rückenschmerz-Typen vor, gibt Tipps zur Prävention und erklärt, was wirklich Abhilfe schafft.

Typ 1: Der faule Rücken - Schmerzen durch Bewegungsmangel
Zwischen Bürostress, Familie und Hobbys finden viele Menschen nicht genug Zeit für ausreichend Bewegung. Als Folge verkümmert die Rumpfmuskulatur, welche Oberkörper und Wirbelsäule stützt und stabilisiert. "Ohne dieses Muskelkorsett übertragen sich Belastungen direkt auf die sensiblen Bestandteile des Rückgrats. Als Folge kommt es dann schnell zu Schmerzen", erläutert Dr. Schneiderhan.

In diesem Fall hilft nur eins: Bewegung. Jede Form von körperlicher Aktivität wirkt sich positiv auf den Rücken aus, regelmäßige körperliche Betätigung wie Spaziergänge, Gymnastik oder Sport behebt sogar leichte Schmerzen. Entgegen weit verbreiteter Meinung schadet bei Schmerzen im Kreuz ein entspanntes Wochenende auf dem Sofa der Wirbelsäule mehr als ein ausgiebiger Ausflug zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Auch gezielter Muskelaufbau an Rücken, Bauch und Schultern hilft, Beschwerden dauerhaft zu vermeiden.

Typ 2: Der gestresste Rücken - Psyche belastet das Rückgrat
Ob privat oder im Beruf - psychischer Stress wirkt sich häufig auf den Körper aus. Besonders oft betroffen: Nacken und Wirbelsäule. Seelische Belastung resultiert in Verspannungen der Muskulatur, was den Stress durch Schmerzen noch mehr verstärkt. "Bleibt der Stress auch weiterhin bestehen, können sich die Beschwerden sogar verselbständigen und in chronische Schmerzen münden", weiß Dr. Schneiderhan.

Bei dieser Art von Beschwerden gilt es nicht nur, die Ursachen für den dauerhaft angespannten Zustand zu beseitigen, sondern auch mithilfe von gezielten Übungen Muskeln aufzubauen und Verspannungen zu lösen. Dazu empfehlen sich qualifizierte Programme in Rückenschule oder Fitness-Studio. Ebenfalls hilfreich: Lockerungsübungen, die bei Betroffenen zu Hause oder am Arbeitsplatz jederzeit für Muskelentspannung sorgen.

Typ 3: Der überlastete Rücken - sportlicher Übereifer schadet der Wirbelsäule
Wenn nur wenig Zeit für sportliche Betätigung bleibt, neigen viele Menschen dazu, ihrem Körper in wenigen Trainingseinheiten zu viel zuzumuten. Gerade untrainierte Personen sollten jedoch darauf achten, ihren Rücken nicht überzustrapazieren. "Bewegung tut dem Rücken gut - bei zu starker Anstrengung drohen jedoch schmerzhafte Schäden an Bandscheiben und Gelenken", erklärt Dr. Schneiderhan.

Um Beschwerden nach dem Sport zu vermeiden, empfiehlt sich regelmäßiges Training, das den Körper nicht überfordert. "Übersteigerter Ehrgeiz ist hier fehl am Platz", ergänzt der Facharzt für Orthopädie. Besonders schonend für den Rücken: Sportarten wie Walken, Radfahren oder Inlineskaten. Mit richtiger Dosierung erreichen sportlich Aktive genau das, was gut tut: Steigerung der Fitness und Linderung von Rückenbeschwerden.

Quelle: orthopaede.com

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