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Reiseapotheke gehört immer ins Urlaubsgepäck

Was in der Reiseapotheke nicht fehlen sollte


21.06.2017

Bildquelle: Foto: pixabay, stevepb
Wer die Ferien genießen und entspannt verreisen will, sorgt mit einer gut sortierten Reiseapotheke für Krankheitsfälle oder kleinere medizinische Notfälle vor. In der Apotheke kann man sich beraten lassen, welche Medikamente und Arzneimittel je nach Reiseziel in den Urlaub mitgenommen werden sollen. Die Apotheken sind mit einem speziellen EDV-System ausgestattet, das für jedes Urlaubsland die empfohlenen Reiseimpfungen und die richtige Reiseapotheke vorschlägt.

"Oft werden im Urlaub Arzneien benötigt. Das gewohnte Medikament ist im Ausland manchmal nur unter einem anderen Namen bekannt oder im schlimmsten Fall, nicht erhältlich. Dann zu einem unbekannten Präparat zu greifen, kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Ein Besuch in Ihrer Apotheke vor dem Urlaub lohnt sich daher in jedem Fall", empfiehlt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke gehören Pflaster und Blasenpflaster, Verbandszeug, eine elastische Binde und Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie Insektenschutz. Es empfiehlt sich, Arzneimittel gegen Reiseübelkeit, gegen Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, gegen Schmerzen und Fieber sowie gegen Allergien und Juckreiz einzupacken. Auch Medikamente gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen sowie Augen-, Ohren-, Nasentropfen, ein Elektrolytpräparat, eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer dürfen in der Reiseapotheke nicht fehlen.

Wer mit Kindern verreist, sollte die Reiseapotheke auf die Bedürfnisse der Kleinen abstimmen und gegen Fieber und Schmerzen eigene Arzneimittel und Präparate für Kinder mitnehmen. Da manche Kinder auf das Essen im Urlaubsort mit Durchfall oder Erbrechen reagieren, empfehlen die Apotheker die Mitnahme von speziellen Elektrolytpräparaten, um gegebenenfalls ein "Austrocknen" zu verhindern.
Ins Reisegepäck gehören selbstverständlich auch die E-Card, medizinische Dokumente wie Impfpass, Diabetikerpass oder Allergiepass und alle Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen oder zu Hause häufig gebraucht werden.

Die Reiseapotheke sollte möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt transportiert werden. Wenn Sie mit dem Flugzeug verreisen, geben Sie die Hauptbestandteile Ihrer Reiseapotheke am besten ins Handgepäck (Achtung auf die Bestimmungen bezgl. Flüssigkeiten, Scheren etc.) und nicht in den Koffer, damit Sie die wichtigsten Arzneimittel immer griffbereit haben. Am  Urlaubsort deponieren Sie Ihre Reiseapotheke am besten in einem dunklen, trockenen Kleiderschrank und setzen sie nicht direkter Sonneneinstrahlung aus. Meist ist nicht Hitze der Killer für empfindliche Substanzen, sie reagieren vielmehr sensibel auf zuviel UV-Licht bzw. auf Gefrierschranktemperaturen. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach in Ihrer Apotheke.

Im Sommer muss die Haut vor Sonnenschäden geschützt werden. Eine gute Sonnenschutzcreme mit sehr hohem Schutzfaktor trägt man am besten schon eine Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne auf und erneuert sie regelmäßig. Auch wasserfeste Produkte müssen nach dem Schwimmen neuerlich aufgetragen werden, um den vollen Schutz zu haben.
After-Sun-Produkte beruhigen und pflegen die Haut nach jedem Sonnenbad. Wenn es trotz Sonnenschutz zu brennenden Rötungen der Haut kommt, lindert ein kühlendes Gel gegen Sonnenbrand die Beschwerden und hilft der Haut sich zu regenerieren.

Quelle: Österr. Apothekerkammer

 

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