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Übergewicht u. psychische Erkrankungen nehmen zu

Expertentagung zur Entwicklung und Finanzierung des Gesundheitssystems

05.05.2009

Übergewicht und psychische Erkrankungen nehmen ebenso wie die Lebenserwartung stark zu. Auf der derzeit in Innsbruck stattfindenden Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) zum Thema "Wie gesund ist Österreich" referieren Experten über Lösungsansätze der brisanten Zukunftsszenarien. Ein Kernpunkt dabei ist die Frage der Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens unter den gegebenen Umständen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen energische Maßnahmen weit über das Gesundheitswesen hinaus ergriffen werden und alle Politikbereiche im Sinn von "Health in all policies" an einem Strang ziehen, kommt der FGÖ zum Schluss.

Übergewicht ist eines der drängendsten Gesundheitsprobleme und zieht sich quer durch alle Alters- und sozialen Gruppen. Schon 19 Prozent der Schüler zwischen sechs und 15 Jahren weisen ein zu hohes Körpergewicht auf, acht Prozent davon sind sogar adipös. Bei den Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren ist fast die Hälfte übergewichtig oder adipös. "Als Folge dieser Entwicklung rollt eine Welle von Krankheiten und damit auch Kosten auf das Gesundheitswesen zu, denn Übergewicht ist ein zentraler Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten", betont Hörhan. Verschärft werde die Prognose noch durch die steigende Lebenserwartung, denn die Zahl der über 65-Jährigen wird sich bis zum Jahr 2050 fast verdoppeln. "Es ist im Interesse der Allgemeinheit, Maßnahmen zu setzen, um gesund zu altern."

Nach einer Umfrage des FGÖ fühlen sich die Österreicher immer häufiger gestresst. Der Anteil der Bevölkerung, die im Alltagsleben "sehr viel" oder "viel" gestresst ist, stieg zwischen 1999 und 2009 von 41 auf 47 Prozent. Stress ist ein Mitauslöser von Herz-Kreislauferkrankungen und psychischen Erkrankungen. "Die Zahl der verordneten Psychopharmaka ist in der Alpenrepublik seit 1995 von 4,8 Mio. auf 10,5 Mio. im Jahr 2007 angestiegen. Die Zahl der Krankenstandstage aufgrund von psychiatrischen Krankheiten hat zwischen 1991 und 2007 um 125 Prozent zugenommen", kommentiert Hörhan die Studienergebnisse. Bei den Gründen für Invaliditätspensionen nehmen psychiatrische Erkrankungen mit 29 Prozent bereits die zweite Stelle ein

Quelle: pte

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