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Der Prostata kann mit Gemüse geholfen werden

Gutartige Vergrößerung der Prostata bei Männern ab 50 verbreitet

22.02.2007

Das Essen von vitaminreichem Gemüse soll das Risiko einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse verringern, berichten amerikanische Wissenschaftler. Eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (benigne Prostata-Hyperplasie) ist bei Männern über 50 weit verbreitet. Sie stellt wohlgemerkt keine Krebsform dar, verursacht jedoch Probleme beim Urinieren. Die genauen Ursachen sind bislang nicht geklärt, doch wollen Forscher nun einen Beleg für die Bedeutung der Ernährung im Zusammenhang mit der Entstehung der Hyperplasie gefunden haben.

Daten aus einer Studie mit 32.000 Probanden legen nahe, dass ein Auftreten der Erkrankung bei jenen Männern weniger wahrscheinlich ist, auf deren Speiseplan reichlich Gemüse steht, berichtet Autorin Sabine Rohrmann im "American Journal of Clinical Nutrition". Die Probanden waren Teilnehmer an einer Langzeitstudie, welche im Jahr 1986 ihren Anfang nahm. Zu jenem Zeitpunkt waren die Männer zwischen 46 und 70 Jahre alt - im Durchschnitt 51 Jahre.

Ernährung & Lebensstil unter der Lupe

Im Zuge der Studie erstatteten die Teilnehmer regelmäßig Bericht über ihre Ernährungsgewohnheiten, ihren Lebensstil und ihren Gesundheitszustand. Das Forscherteam von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore analysierte die Daten im Hinblick auf Zusammenhänge zwischen der Ernährung und der Entstehung einer Prostata-Hyperplasie.

Bei jedem Fünften vergrößert

Bis zum Jahr 2000 zeigten rund 6.000 Männer, also knapp zwanzig Prozent, deutliche Symptome einer benignen Prostata-Hyperplasie oder hatten bereits eine Operation aus diesem Grund hinter sich. In Verbindung mit den Ernährungsangaben zeigte sich nun Folgendes: Bei jenen Männern, die seit 1986 am meisten Gemüse verspeist hatten, war die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Hyperplasie-Symptomen bis zum Jahr 2000 um elf Prozent niedriger als bei Probanden, die wenig Grünzeug gegessen hatten, so das Hauptresultat.

Was für Gemüse galt, galt nicht für Obst

In Bezug auf großzügigen Obstverzehr konnte dieser Zusammenhang dagegen nicht festgestellt werden. Indes traten Korrelationen mit bestimmten Antioxidantien (Beta-Carotin, Lutein und Vitamin C) auf - aber nur dann, wenn diese über Gemüse aufgenommen worden waren, und nicht etwa über Nahrungsergänzungsmittel.

Ob tatsächlich Gemüse allein für den vorgefundenen Zusammenhang verantwortlich ist, lässt sich mithilfe des vorliegenden Studiendesigns nicht zweifelsfrei klären. In den statistischen Analysen blieb die Korrelation allerdings auch dann aufrecht, wenn andere potenziell einflussnehmende Faktoren miteinbezogen wurden, geben die Wissenschafter an.

Quelle: netd, medicinenet

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