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Phobie : Unbegründete Angst ist gut behandelbar

Jeder Zehnte hat Angst vor Spinnen, vorm Fliegen, in engen Räumen oder vor anderen an sich ungefährlichen Dingen

27.02.2006

Rund zehn Prozent der Menschen bezeichnen sich selbst als ängstlich. 28 Prozent geben an, dass sie bei Angstzuständen unter Schweißausbrüchen, Herzrasen oder Atemnot leiden. Und fast jeder Dritte (35 Prozent) hat Angst vor Spinnen, dem Fliegen oder in engen Räumen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des
Gesundheitsmagazins HEALTHY LIVING.

Jeder Zehnte entwickelt mindestens einmal in seinem Leben eine Phobie - also eine übertriebene krankhafte Angst vor bestimmten Situationen, Tieren oder Gegenständen, die eigentlich vollkommen ungefährlich sind. Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang: Keine andere psychische Störung lässt sich so erfolgreich behandeln wie Phobien.

Am besten helfen die kognitive Verhaltenstherapie und die Hypnose. Die Erfolgsquote der Verhaltenstherapie liegt bei 80 Prozent. Dabei werden die Angstgeplagten nach einer Analyse ihrer falschen Denkmuster allmählich an die gefürchtete Angstsituation herangeführt. Maximal 15 Sitzungen genügen, um eine Phobie zu behandeln.

Für manche Phobiker sind schon die Gedankenspiele und Ursachenforschungen in der Verhaltenstherapie zu viel. Für sie ist die Hypnose bei einem seriösen Therapeuten ratsam. In Trance fällt es ihnen leichter, sich mit der gefürchteten Angst-Situation auseinander zu setzen.

Bei beiden Erfolg versprechenden Therapieformen steht am Ende der "Direktkontakt". Wer sich beispielsweise nicht in einen Fahrstuhl traut, muss eines Tages wirklich hinein, nicht nur in Trance. Denn da sind sich die Therapeuten einig: Wer seine Phobie bewältigen will, muss sich ihr aussetzen.

Quelle: Healthy Living

 

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