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Hitze ist auch große Belastung für Pflegebedürftige

Tipps zur Pflege bei extremer Hitze

18.07.2007

Die Hitzewelle hat Österreich voll im Griff. Bereits für gesunde Menschen bedeuten die extremen Temperaturen eine große Belastung. In der Altenpflege trifft die Belastung sowohl die pflegebedürftigen Menschen als auch die Pflegenden. Aus dem Salzburger Sozialressort gibt es nun Tipps zur Pflege unter solchen Umständen. Am wichtigsten sei die ausreichende Flüssigkeitszufuhr, aber auch bei der Lagerung seien einige Punkte zu beachten, informiert Sozialreferentin Landesrätin Erika Scharer.

Experten raten je nach Körpergewicht des zu Pflegenden zu einer Flüssigkeitsaufnahme zwischen 1.100 und 1.700 Milliliter pro Tag. Der Dehydrationsprophylaxe, also der Vorbeuge gegen Flüssigkeitsmangel, kommt mittlerweile in der Pflege große Bedeutung zu, in den Salzburger Seniorenheimen und bei den Betreuungsdiensten ist sie bereits Standard. Entscheidend ist oft die Motivierung der Pflegebedürftigen zum Trinken.


Weitere Tipps der Experten:

  • Keine Matratzen aus Gummi oder Nylon verwenden

  • Entsprechende Lagerung: Pflegedürftige sollten nicht mit Kissen "eingemauert" werden, damit kein Wärmestau entsteht

  • Beim Sitzen im engen Rollstuhl oder in Schalensesseln ist die Hautpflege zu intensivieren, um die Belastung der Haut durch mangelnde Luftzufuhr und Schweiß auszugleichen

  • Verwendung leichter und luftiger Decken

  • Entsprechende Auswahl leichter Kleidung

  • Bei Inkontinenz-Einlagen ist die Verwendung eines offenen Systems mit einer übergezogenen Netzhose etc. sehr zu empfehlen

  • Wenn es keine gegenteiligen ärztlichen Anordnungen gibt, sind kühlende Umschläge oder ein kühler Waschlappen auf die Stirn eine große Erleichterung für die Pflegebedürftigen

  • Neben den üblichen Sonnenschutzmaßnahmen im Freien - wie Hut, Brille etc. - sollte im Zimmer keinesfalls auf ausreichend Schatten im Aufenthaltsbereich und den Schutz vor Insekten zum Beispiel durch ein geeignetes Mückennetz vor dem Fenster vergessen werden.


"Vor allem pflegende Angehörige haben bei einer derartigen Hitzewelle eine besonders wichtge Aufgabe. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kann man gut eine Dehydrierung vermeiden", sagt Sozialreferentin Scharer. Weitere Tipps und Ratschläge gibt es im Referat für Soziale Leistungen des Landes Salzburg: Klaus Ortner, Telefon: 0662/8042-3590 und im Internet ...

Quelle: LPB Salzburg
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