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Pendler durch Diesel-Abgase am Arbeitsweg belastet

Belastung der Luft in Autos, Bussen und Zügen höher als erwartet

09.03.2007

Eine US-amerikanische Studie zeigt, wie bedenklich der tägliche Weg zum Arbeitsplatz für Pendler im Umkreis großer Städte sein kann. Der dabei zurückgelegte Weg muss nicht lang sein: Auch wer nur einen kleinen Teil seines Tages auf dem Weg zur Arbeit verbringt, "tanke" dort mehr als die Hälfte seiner täglichen Feinstaubbelastung. Das bilanzieren die Studienautoren der Clean Air Task Force, einer umweltwissenschaftlichen Vereinigung mit Sitz in Boston.

"Die Belastung mit Diesel-Emissionen auf dem Weg zur Arbeit stellt ein ernsthaftes Risiko für die öffentliche Gesundheit dar", so der an der Studie beteiligte George Thurston, Professor für Umweltmedizin an der New York University’s School of Medicine. Die Forschergruppe hatte die Feinstaubbelastung untersucht, der Pendler im Umkreis von New York, Boston, Austin und Columbus ausgesetzt sind.

Partikelfilter zeigen Wirkung

Es zeigte sich, dass die Belastung der Luft in den Autos, Bussen und sogar den Zügen, die die Pendler nutzten, vier- bis achtmal so hoch war wie im innerstädtischen Raum. Allerdings konnte die Studie den Forschern zufolge auch darlegen, welches Potenzial sogenannte Partikelfilter besitzen: "Baut man einen Filter fürDieselpartikel in diese Autos und Busse ein, lässt sich die Belastung, der die Pendler tagtäglich ausgesetzt sind, wesentlich reduzieren", so US-Umweltexperte Conrad Schneider.

Im Gegensatz zu "Benzinern" blasen mit Diesel betriebene Fahrzeuge feine Partikel in die Umwelt. Diese Staubpartikel sind laut österreichischem Umweltbundesamt so klein, dass sie durch Einatmen in die menschliche Lunge gelangen können. Seit 1. Juli 2005 sind in Österreich daher Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter steuerlich begünstigt.


Quellen: netd, umweltbundesamt

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