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Patienten-Umfrage : Zufriedenheit mit Ärzten ?

Ergebnisse der ersten österreichischen Patienten-Umfrage

04.05.2006

Bei der ersten Umfrage unter Dauer-Patienten, die vom größten österreichischen Diabetes-Portal im Web durchgeführt wurde, beteiligten sich mehr als 200 Menschen.

Sehr unterschiedliche Zeugnisse stellten österreichische Diabetiker ihren behandelten Ärzten aus. Während sich einige Patienten in einer soeben auf diabetes-austria.com durchgeführten Online-Befragung sehr positiv äußerten, sparten andere nicht mit scharfer Kritik.

Die Kommentare reichten von "Bin hin und weg was die Frau über Diabetes weiß und wie einfach sie das auch erklären kann" bis "Mein Glaube an die Ärzte ist in den letzten fünf Jahren auf Null gesunken und sie werden auch sicher nicht besser." Positiv bewertet wurden Gesprächs- und Hilfsbereitschaft und der Willen, sich Zeit für den Patienten und die Besprechung der Zuckerwerte und ganz persönlicher Probleme zu nehmen. Ein Arzt wurde gelobt, weil er Fortbildungskurse besucht. Kritisiert wurde die Tatsache, "stereotype Gespräche" abzuwickeln - ­ und vor allem mangelndes Wissen über Diabetes. Die Folge sei dabei nicht nur, dass Ärzte überfordert sind, "was sich sicher noch gibt", oder dass sich die Mediziner "schwer tun", weil ihre Patienten oft mehr wüssten als sie selbst. Das viel schwerwiegendere Ergebnis von ärztlicher Unkenntnis wurde auch erwähnt: eine völlig falsche "Zucker-Einstellung", die bekanntlich zu einem hohen Hba1c und in weiterer Folge zu den gefürchteten Spätfolgen von Diabetes führen kann - Spätfolgen, die mit Schädigungen der Nerven und der Blutgefäße beginnen und mit diabetischen Füßen, Erblindung, Nierenversagen, Herzinfarkt und Schlaganfall enden können.

Die Ergebnisse der Online-Befragung, der ersten ihrer Art in Österreich, decken sich somit mit zahlreichen Studien über Behandlungsdefizite bei Diabetikern, die seit Jahren in Europa durchgeführt werden.
 
Quelle: pte, da

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