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Patienten sollten sich auf den Arztbesuch vorbereiten

Im Sprechzimmer sollte man im eigenen Interesse ehrlich sein

31.01.2007

Arztbesuche kosten Zeit, meist etwas Geduld und manchmal auch Überwindung. Damit der Termin beim Mediziner oder der Medizinerin zufriedenstellend verläuft, haben Konsumentenschützer eine Liste mit zehn Tipps für den Gang zum Arzt zusammengestellt.

Schon im Vorfeld lassen sich nach Ansicht der Autoren vom US-amerikanischen Verbrauchermagazin "Consumer Reports" einige Weichen für eine erfreuliche Begegnung mit dem Arzt stellen. So sei es ratsam, bei Freunden, Kollegen oder Verwandten Empfehlungen für Mediziner einzuholen, mit denen gute Erfahrungen gemacht wurden. Zudem sollten Patienten sich nach Möglichkeit bereits über das jeweilige Gesundheitsthema kundig machen, wobei freilich auf die Qualität der Informationsquelle zu achten sei.

Vor Antritt des Termins sollten Patienten weiters eine Art Tagesordnung festlegen - also diezu besprechenden Themen auflisten und sich überlegen, welche Punkte für das Gespräch mit dem Arzt Priorität haben. Wenn es dann in die Praxis geht, kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, eine Vertrauensperson mitzunehmen: Ein enger Freund oder eine nahe Verwandte können helfen, Fragen zu beantworten und Informationen aus dem Arztgespräch zu behalten.

Gegenüber dem Arzt sollten Patienten im eigenen Interesse Ehrlichkeit walten lassen. So gilt es über alle Beschwerden offen zu berichten, auch wenn diese peinlich wirken, betonen die Autoren. Den Empfehlungen des Arztes oder der Ärztin sollte Folge geleistet werden: So sollte man etwa verschriebene Medikamente nicht eigenmächtig absetzen. Auch eine gewisse Ausdauer ist gefragt: Wenn die Behandlung nicht sofort erfolgreich ist, heißt es, gemeinsam mit dem Mediziner so lange wie nötig an der Lösung des Problems zu arbeiten.

Falls die Zeit zu knapp wird oder Folgetermine schwer unterzubringen sind, könne es lohnen, nach der Möglichkeit einer Kommunikation via E-Mail zu fragen, empfehlen die Verbraucherschützer weiters. Dies gelte freilich nur als Ergänzung, keinesfalls als Ersatz für das persönliche Gespräch. Wer sich von Werbungen für bestimmte Arzneien angesprochen fühlt, sollte darauf vorbereitet sein, dass der Arzt diese womöglich nicht unbedingt als am besten geeignet ansieht. Stellt sich große Unzufriedenheit mit dem behandelnden Arzt ein, sei schließlich ein Wechsel zu einem Kollegen oder einer Kollegin in Betracht zu ziehen, legen die Autoren nahe.

Quelle: medicinenet, netd

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