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Osteoporose - Medikament zum Knochenaufbau

Neues Medikament soll den Knochenaufbau steigern

250 Millionen Menschen sind weltweit von der Krankheit Osteoporose (Knochenschwund) betroffen. In Österreich beträgt die Zahl der Patienten 750.000, davon 700.000 Frauen. Für von schwerem krankhaften Knochenschwund Betroffene gibt es jetzt ein neues Behandlungsprinzip: Die Stimulierung der knochen-aufbauenden Zellen durch das gentechnisch hergestellte Fragment "Parathormon".

Was ist Osteoporose?
Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine Störung des Knochengewebes charakterisiert ist. Der Knochen verliert an Dichte, d.h. er wird leichter, schwächer und zerbrechlicher. Zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr sind besonders die Wirbelkörper und in den folgenden Jahren der Oberschenkelknochen betroffen. Jeder Mensch verliert mit dem Alter an Knochendichte und Knochenstärke. Die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken, wird z.B. durch Rauchen, wenig Bewegung oder kalziumarme Nahrung noch verstärkt.

Bei Frauen kommt es in Zusammenhang mit der Menopause zu einem verstärkten Knochenabbau, weshalb viel mehr Frauen als Männer von der Krankheit betroffen sind. Die größere Häufigkeit von osteoporotischen Frakturen bei Frauen erklärt sich aus zwei Gründen: Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer, deshalb gibt es mehr ältere Frauen. Osteoporotische Frakturen treten als Folge von Stürzen auf - und Frauen stürzten wesentlich häufiger als Männer. Das erklärt auch die viel größere Zahl von Unterarmbrüchen. Sie treten beim versuchten "Abfangen" als Abwehrreaktion auf.

Buchstäblich lebensgefährlich sind trotz aller Fortschritte der Unfallchirurgen bei der Versorgung der PatientInnen die Oberschenkelhalsbrüche: 20 Prozent der Opfer von Oberschenkelhalsbrüchen sterben. Daran sind Komplikationen nach der Operation schuld, von denen besonders betagte Menschen betroffen sind. 30 Prozent bleiben behindert. Nur 50 Prozent der Patienten erlangen wieder jene Mobilität, die sie vor dem Unfall hatten.

Merkmale der Osteoporose

  • Verlust an Körpergröße
  • Knochenbrüche
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulenverkrümmung

Behandlung
Bisher wurde die Osteoporose vor allem mit Medikamenten behandelt, die den Knochenabbau hemmen. Das sind Resorptionshemmer wie die Bisphosphonate und Raloxifen. Mit dem neuen Parathormon wird hingegen der Knochenaufbau gefördert. Die Osteoblasen werden aktiviert. Der Knochenaufbau wird dadurch mehr gesteigert als die Knochenabbau-Tätigkeit. Parathormon (PTH) wird in den Zellen der Nebenschilddrüse produziert und wirkt auf verschiedene Weise. Ziel der Wirkung ist in jedem Fall eine Anhebung des Serum-Kalzium-Spiegels.

Weitere Infos zum Thema Osteoporose finden Sie bei unserem Partner Netdoktor, auf Osteoporose.at sowie bei der Osteoporose Selbsthilfegruppe Wien.




Nutzungshinweis:

Die Informationen auf dieser Seite dürfen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Beratung oder Behandlung herangezogen werden. Ebenso dürfen Sie diese Inhalte nicht dazu verwenden, eigene Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen. Wenn Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit haben, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen!

 

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