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Online Apotheken

Gefahren beim Kauf von Medikamenten im Internet

Die Abgabe von Medikamenten in Österreichs öffentlichen Apotheken bedeutet für Patienten hohe Arzneimittelsicherheit. Einerseits bekommen Patienten, die ihnen vom Arzt verschriebenen und auf individuelle Bedürfnisse abgestimmten Medikamente sofort und andererseits erhalten Kunden die entsprechende persönliche Beratung zu jeder Arznei sowie zu allen übrigen Produkten aus der Apotheke - auch an Sonn- und Feiertagen. Diese Arzneimittelsicherheit kann im Versandhandel nicht gewährleistet werden.

Eine Gefahr beim Kauf von Medikamenten über das Internet besteht in der Unsicherheit über die Qualität der bestellten Arzneimittel. "Patienten können nie sicher sein, ob auch "drinnen" ist was "draufsteht". Es ist nahezu unmöglich für den Besteller zu überprüfen, ob es sich um einen "seriösen" Anbieter handelt oder nicht", erklärt Dr. Herbert Cabana, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Nach einer Studie der WHO werden weltweit rund 10 Prozent aller Medikamente entweder gefälscht, oder entsprechen nicht dem pharmazeutischen Standard. Eine weltweit operierende Fälschermafia stellt Plagiate mittlerweile am Fließband her. Selten ist jedoch in den Kapseln drinnen, was dann später auf der Packung steht. Nur fünf Prozent der Fälschungen sind perfekte Kopien, unterscheiden sich höchstens in der Farbe, nicht aber im Inhalt. Bei 19% der Plagiate ist viel zu wenig Wirkstoff enthalten und 60% sind überhaupt Tabletten ohne Wirkstoffe. Das wirklich gefährliche: 16% aller Fälschungen sind sogar vergiftet.

Hinsichtlich der Kosten für Medikamente aus dem Versandhandel bestehen in vielen Fällen keine oder nur geringe Preisvorteile. Diese werden teilweise durch zusätzliche Gebühren, wie Versand, Verpackung oder Porto, wieder zunichte gemacht. Auch ist es nicht jedermanns Sache elektronisch via Internet Medikamente zu bestellen, bzw. sind viele Patienten technisch dafür gar nicht ausgerüstet.

Ein weiterer Nachteil ist die Lieferzeit: wird das Medikament rasch benötigt, kann die Versendung zu lange dauern. In Österreichs Apotheken ist fast jedes Arzneimittel lagernd, jedenfalls aber innerhalb weniger Stunden erhältlich.

In Österreich gibt es zahlreiche lokale Zustell-Services der Apotheken. Besonders erfolgreich läuft das Zustellservice der Wiener Apotheken für bettlägerige Patienten, die nach telefonischer Beratung das benötigte Medikament nach Hause geliefert bekommen.

Über die Webseite der Österreichischen Apothekerkammer sind derzeit alle 1.154 Apotheken Österreichs abrufbar. Eine detaillierte Plansuche ermöglicht das einfache Finden der nächstgelegenen Apotheke rund um den Standort des Internet-Users unter Angabe von Adresse, Telefonnummer, Fax und e-mail-Adresse. Nacht- und Bereitschaftsdienste können ebenfalls online abgefragt werden. Damit besteht für den Internet-User die Möglichkeit Anfragen und Bestellungen an "seine" Apotheke zu richten. Der Kunde kann sicherstellen, dass das gewünschte Medikament lagernd ist und er entsprechend beraten wird.

Hier lesen Sie, welche Arzneimittel nach aktuellem Entscheid des EU-Gerichtshofes über Internet und Versandhandel verkauft werden dürfen. Weiter ...





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