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Nordic Walking Stöcke im Test

Umfangreiches Angebot, riesige Preisunterschiede


Das Geschäft mit Nordic Walking boomt. Heuer werden sich die heimischen Gehsportler auf schätzungsweise 300.000 bis 350.000 vermehren, das Potenzial wird auf zwei Millionen eingestuft. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat aktuell 22 Walking-Stöcke zwischen 25 und 110 Euro getestet und präsentiert in der Juni-Ausgabe 2004 die Ergebnisse. Fazit: "Gute" Produkte gibt`s bereits ab 40 Euro.

Das Wichtigste am Nordic Walking sind die Stöcke. Sie sind speziell konstruiert, um den Bewegungsablauf optimal zu unterstützen. Wander- oder Schistöcke eignen sich dafür nicht. Die Stöcke gibt es in zwei Varianten: fix und verstellbar. Beide Systeme haben ihre Berechtigung. Verstellbare Modelle können von mehreren Personen benutzt werden und lassen sich leichter transportieren. Nachteil: Die Klemmsysteme der Teleskopstöcke sind verschleißanfällig.

Griffe und Handschlaufen trennen bei Nordic-Walking-Stöcken die Spreu vom Weizen. Der Griff muss gut in der Hand liegen und auf die natürliche Handgelenkstellung ausgerichtet sein. Eine möglichst schlanke und gerade Form ist ideal. Im Praxistest überzeugten Griffe aus Kork oder Moosgummi. Für eine optimale Führung des Stockes sorgen Schlaufen, die die Hand möglichst eng am Griff halten ohne einzuschnüren. "Sehr gute" Griffe und Handschlaufen boten im Test nur die beiden Modelle von "Leki".

Knapp zwei Drittel der getesteten Stöcke sind aus Aluminium, acht bestehen aus Carbon. Der Unterschied zwischen Carbon- und Metallstöcken aus Aluminiumlegierungen wird aber überschätzt. Carbon ist zwar leichter und vibrationsärmer, aber ob der Benutzer letztlich mehr oder weniger Vibrationen verspürt, hängt offensichtlich auch von anderen Faktoren ab. Fürs Gehen auf Asphalt sind die Stöcke mit sogenannten Pads ausgestattet. Diese sollten nicht zu groß und nicht zu klein sein. Einige Pads wurden von den Testern als zu schwer empfunden, was sich negativ auf die Gewichtsverteilung auswirkt: Die Stöcke werden spitzlastig. Manche Pads scheinen zu weich zu sein. Dadurch springen sie beim Aufprall auf hartem Untergrund stärker. Ersatz-Pads sind teuer: Sie kosten zwischen 5 und 8 Euro.

Ein Teleskopstock und ein fix verstellbares Modell von Leki um jeweils 110 Euro liegen an der Spitze des "Konsument"-Tests. Doch es gibt unter den 14 ebenfalls "gut" bewerteten Stöcken auch solche, die um 40 bis 50 Euro zu haben sind.

"Konsument" rät: Neben den Stöcken ist auch ein geeignetes Schuhwerk wichtig. Gute Laufschuhe erfüllen alle wichtigen Funktionen. Im Gelände leisten auch Trekkingschuhe gute Dienste.

Quelle: VKI

 
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