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Nichtrauchertag in Wien

Umfangreiche Informationen, Beratung, Untersuchungen und Tests

Tabakkonsum ist weltweit verantwortlich für einen von zehn Todesfällen der erwachsenen Bevölkerung und kostet jährlich rund 5 Millionen Menschen das Leben. Bleibt die Entwicklung konstant, werden im Jahre 2005 rund zehn Millionen Menschen jährlich an den Folgen des Tabakkonsums sterben.

Aus diesem Grund setzt die Stadt Wien dieses Jahr auf breite Information und bietet allen interessierten Wienerinnen und Wienern vom 29. bis 31. Mai 2004 am Wiener Rathausplatz anlässlich des Welt-Nichtrauchertages die Möglichkeit, sich über die Gefahren des Tabakkonsums sowie über die Möglichkeiten zur Nikotinentwöhnung zu informieren. "Jeder Interessierte soll sich gründlich umsehen - ich bin überzeugt davon, dass ein Besuch der "non smoking city" für viele Menschen eine Motivation sein wird, auf den Glimmstengel zu verzichten. Die Nachteile des Rauchens liegen auf der Hand", erklärt Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Elisabeth Pittermann.

In der sogenannten "no smoking city" am Rathausplatz wird es Raucher- und Ernährungsberatung seitens der Wiener Gebietskrankenkasse geben. "Beim Stand des Institutes für Pulmologische Diagnostik können alle Interessierten ihre Lunge auf Zigarettenschädigung überprüfen lassen sowie eine Allergieberatung in Anspruch nehmen. Die Magistratsabteilung 51 - Sportamt bietet einen Fitness-Check an. Die Magistratsabteilung 15 - Gesundheitswesen führt Lungenfunktionsprüfung, Blutdruckmessung und Raucherberatung durch.

Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der Universität Wien plädiert für Rauchverbote und rauchfreie Zonen: "Vordergründig verhelfen diese Zonen Nichtrauchern zu einer sauberen Atemluft und verhindern Lungenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Krankheiten. Rauchverbote helfen aber auch den Rauchern selbst, um sich von ihrer Fessel an die Zigarette zu befreien". So ergab eine repräsentative Studie in den U.S.A., dass die Einführung rauchfreier Arbeitsplätze mehr Rauchern geholfen hat, von der Zigarette loszukommen als alle medikamentös unterstützten Rauchertherapien zusammen.

Quelle: rk




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