Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Modern Times Gesundheit

Themen der Sendung vom 26. November 2004

Elisabeth Vogel präsentiert das ORF-Gesundheitsmagazin am Freitag, dem 26. November 2004, um 22.35 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Bandscheibenbohrer

Ein millimeterdünner Bohrer könnte vielen Bandscheiben-Geplagten helfen. Bei einem Bandscheibenvorfall drückt das Gewebe der Bandscheibe auf die umliegenden Nerven. Es entstehen Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen. Wenn konservative Therapien wie Massagen und Heilgymnastik nicht mehr helfen, kann ein kleiner Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden - mit dem Bandscheibenbohrer. Dabei wird der nur eineinhalb Millimeter dünne Bohrer gezielt in die Bandscheibe geschoben und etwas von dem weichen Gewebe im Inneren der Bandscheibe entfernt. Dadurch sinkt der Druck, die Vorwölbung bildet sich zurück. Studien in den USA zeigen, dass mit der neuen Technik vier von fünf Patienten von ihren Schmerzen befreit werden.

Stromdusche

Kontakte mit Strom sind in der Regel unangenehm, gefährlich oder sogar tödlich. Strom besitzt aber auch ein vielfältiges therapeutisches Anwendungsgebiet. Die Auswirkungen spezieller Formen der Hochfrequenztherapie konnten in einer aktuellen Studie bewiesen werden. So greift die 100.000-Volt-Therapie in physiologische Rhythmen des Organismus ein. Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol werden vermehrt tagsüber ausgeschüttet - wenn der Patient diese auch braucht. Nachts werden weniger Hormone freigesetzt, was sich positiv auf die Erholung auswirkt.

Gefährliche Schläfer

Feuchtblattern sind eine häufig unterschätzte Kinderkrankheit. Bei rund fünf Prozent der Erkrankungen kommt es zu schweren Komplikationen wie etwa Gehirnhautentzündung oder anderen neurologischen Erkrankungen. Auch nachdem die Feuchtblattern ausgeheilt sind, bleiben die Viren als gefährliche Schläfer im Körper und können in späteren Jahren wieder aktiv werden und Herpes Zoster auslösen. Schwangere und deren Ungeborene sind bei Feuchtblattern besonders gefährdet bei Kontakt mit den Varizellen. Eine Infektion der werdenden Mutter in der frühen Schwangerschaft hat in rund 25 Prozent der Fälle schwere gesundheitliche Folgen für das Ungeborene.

Infektionen gefährden Frühgeborene

Babys, die zu früh auf die Welt kommen, haben heute gute Chancen zu überleben. Doch Frühchen sind besonders gefährdet, bereits im Spital an schweren Infektionen zu erkranken, die im schlimmsten Fall zu einer tödlichen Blutvergiftung führen können. Denn durch die zu kurze Zeit im Mutterleib konnte sich ihr Abwehrsystem nicht voll entwickeln. Auch nach ihrer Entlassung aus dem Spital haben früh geborene Kinder ein hohes Risiko für schwere Atemwegsinfektionen, ausgelöst von einem an sich harmlosen Schnupfenvirus. Eine neue vorbeugende Spritzentherapie mit menschlichen Antikörpern kann diese Kinder jetzt sicher schützen.

"Korkenzieher" fürs Gehirn

Bei kaum einer anderen Erkrankung stehen Ärzte und Patienten so sehr im Wettlauf mit der Zeit wie bei einem akuten Schlaganfall. Wenn es nicht gelingt, die Gefäßverstopfung innerhalb von drei Stunden medikamentös aufzulösen, können die Folgen dramatisch sein: Lähmungen, Bewusstseinsstörungen und schwerste körperliche Behinderungen. Mit einer völlig neuen Behandlungsmethode, die wie ein Miniatur-Korkenzieher funktioniert, kann jetzt das Gerinnsel mechanisch entfernt und somit auch jenen Patienten geholfen werden, die erst sehr spät ins Krankenhaus kommen.

Quelle: ORF


Themen der Sendung vom 12. November 2004

Themen der Sendung vom 29. Oktober 2004

Themen der Sendung vom 3. September 2004


 

Top Themen

Top Links