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Milchzucker - neuer Bluttest zeigt Unverträglichkeit

Gefahr der geringeren Knochendichte durch fehlendes Kalzium

Wie Netdoktor.at berichtet, haben Grazer Wissenschafter kürzlich den weltweit ersten Bluttest zur Feststellung einer Laktose-Intoleranz entwickelt. Bis zu einem Viertel der Menschen in Österreich leidet unter dieser Milchzucker-Unverträglichkeit, die unangenehme Konsequenzen haben kann: "Verdauungsprobleme und ein offenbar deutlich höheres Osteoporose-Risiko können die Folge sein", erklärt Univ. Prof. Barbara Obermayer-Pietsch von der Universitätsklinik Graz.

Menschen mit Laktose-Intoleranz können im Darm Milchzucker nur ungenügend abbauen, denn sie bilden dort zu wenig Laktase, erläutert Obermayer-Pietsch. Bisher gab es nur aufwändige und ungenaue indirekte Tests. Mit dem neuen Testverfahren kann nun der zu Grunde liegende Basenaustausch in der DNA nachgewiesen werden. Wird weniger bis kein Laktase-Enzym gebildet, kommt die Verdauung mit dem zugeführten Milchzucker nicht mehr zurecht.

In der Folge nehmen die Betroffenen meist automatisch weniger Milch- und Milchprodukte zu sich, weil sie Blähungen und andere Probleme bekommen und daher laktosehaltige Speisen instinktiv meiden. Das führt aber auch zu einer geringeren Kalzium-Aufnahme." Durch das fehlende Kalzium wird vor allem bei Frauen mit fortschreitendem Alter der Knochenabbau begünstigt.

Um dies nachzuweisen, führte Obermayer-Pietsch Untersuchungen mit 258 Frauen nach der Menopause durch. Das Ergebnis: Bei 24 Prozent der Probandinnen stellte sich eine Laktose-Intoleranz heraus; als Folge war die Aufnahme von Kalzium im Vergleich zu anderen Frauen um 44 verringert. Die weitere Konsequenz: Eine um elf Prozent verminderte Knochendichte an Rückenwirbeln und am Oberschenkelhals.

Mit dem neuen Test kann nun eine solche Unverträglichkeit festgestellt und gegebenenfalls zu Nahrungsergänzungsmitteln geraten werden. Generell empfehlen die Forscher für solche Fälle die tägliche Zufuhr von einem Gramm Kalzium und 400 internationalen Einheiten (IU/IE) Vitamin D3.

Quelle: Netdoktor.at



 

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