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Menschen machen Schicksal für Krebs verantwortlich

Ein Viertel glaubt nicht an Beeinflussbarkeit des Krebsrisikos

08.01.2007

Mehr als ein Viertel der Menschen glaubt, dass das Schicksal bestimmt, ob sie an Krebs erkranken oder nicht. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage von Cancer Research UK gekommen. Frauen glauben eher als Männer daran, dass die Vorsehung ihre Chancen bestimmt. Raucher glaubten um 50 Prozent häufiger daran. An der Befragung nahmen 4.000 Personen teil.

Gefragt wurde laut BBC unter anderem, ob die Teilnehmer glaubten, dass sie einen Einfluss auf ihr Krebsrisiko hätten. Insgesamt waren 27 Prozent der Befragten der Meinung, dass das Schicksal über eine Erkrankung entscheide. Bei den Teilnehmern aus den sozial am stärksten benachteiligten Regionen stieg dieser Prozentsatz auf 43 Prozent. In den reichsten Bezirken fiel der Prozentsatz auf nur 14 Prozent. Rauchen und Fettsucht werden immer wieder mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Die Studie ergab auch, dass 34 Prozent der Raucher und 36 Prozent der Teilnehmer über 65 Jahren ebenfalls an die Schicksalhaftigkeit einer Erkrankung glauben.

Laut Lesley Walker von Cancer Research UK sei es alarmierend, dass ein so hoher Prozentsatz der Bevölkerung nicht realisiert, dass die Hälfte aller Krebserkrankungen durch Veränderungen der Lebensgewohnheiten verhindertwerden kann. "Wir alle können unser Krebsrisiko verringern, in dem wir nicht mehr rauchen, ein gesundes Gewicht halten und uns ausgeglichen mit viel Obst und Gemüse ernähren und reichlich für körperliche Bewegung sorgen." Zusätzlich helfe es, Sonnenbrände zu vermeiden.

Quelle: pt

 

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