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Medikamente auf Reisen

Tipps, wenn Sie Medikamente auch im Urlaub benötigen

Für alle von uns, die wichtige Medikamente auch in den Urlaub mitnehmen müssen, ist besondere Vorsicht geboten. Manche Medikamente wirken nämlich bei Hitze anders als gewohnt/gewünscht und müssen daher möglichst kühl transportiert und aufbewahrt werden.

Reisemediziner raten, bei chronischen Beschwerden ca. 2 Wochen vor Reiseantritt auf jeden Fall einen Arzt zu konsultieren. Gemeinsam werden dann die notwendigen Medikamente für die Reise zusammengestellt und der Patient "richtig eingestellt". Damit steht einer erholsamen Urlaubsreise nichts mehr im Weg.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, unbedingt mehr Medikamente mitzunehmen, als Sie eigentlich brauchen. Diese Reserve ist bei Verzögerungen der An- oder Abreise, bei Gepäckverlust etc. notwendig. Ihre wichtigsten Medikamente sollten Sie immer im Handgepäck bei sich führen!

Ein guter Tipp für Auslandsreisen: nehmen Sie bei chronischen Erkrankungen Zertifikate für Ihre Medikamente mit. Auf diesen sollte der Handelsname, die Erkrankung, Menge des benötigten Medikaments und der Wirkstoffname ihrer Medikamente aufscheinen. Damit können Sie gegenüber Zoll oder Polizei im Urlaubsland beweisen, dass Sie die Medikamente selber brauchen.

"Wenn wässriger und heftiger Durchfall oder Erbrechen kurz nach Einnahme eines Arzneimittels auftritt, muss es eventuell noch einmal eingenommen werden", sagt Rosemarie Mazzola von der Tropen- und Reisemedizinischen Beratung Freiburg. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten: Bei Herz- und Blutdruckmitteln besteht die Gefahr einer Überdosierung. Und manche Parkinson-Mittel verstärken sich in der Wirkung, wenn wenig Flüssigkeit im Körper ist.

Diabetiker müssen darauf achten, dass vermehrte Bewegung wie längeres Schwimmen oder Bergwandern zu einem niedrigeren Bedarf an Insulin führt. "Bei heißem Wetter kann außerdem die Insulinwirkung schneller eintreten als gewohnt", sagt Günther Limberg, Internist beim Netzwerk Diabetes-News in Vaihingen/Enz. Dies und die Zeitverschiebung bei Fernreisen führen dazu, dass der Blutzucker noch häufiger als sonst kontrolliert werden muss.

Generell sollten alle Medikamente vor Hitze und Feuchtigkeit geschützt werden. Isoliertaschen leisten hier gute Dienste. Besonders temperaturempflindlich sind z.B. Insulin, etliche Bluthochdruckmittel, Sprays und Tropfen.

Werfen Sie vor der Abreise auch einen Blick auf die Beipackzettel Ihrer Arzneimittel. Kortison schwächt z.B. in bestimmten Dosen das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für Infekte. Malariamittel wiederum können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auslösen. Und auch beim ganz normalen Sonnenbaden können durch manche Medikamente Reaktionen des Körpers ausgelöst werden.

Geht die Reisein den Süden, sollten Sie sich unbedingt noch gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Den besten Schutz bietet eine Kombinationsimpfung, die aus 3 Teilen besteht: Die erste und zweite werden im Abstand von vier Wochen verabreicht, die dritte erfolgt sechs bis zwölf Monate nach der ersten Teilimpfung. Der Impfschutz gegen Hepatitis A und B hält ungefähr 10 Jahre.

Quelle: gesundesleben.at




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