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Männer in Österreich dicker als in anderen EU-Staaten

Österreichs Frauen gehören europaweit zu den leichtesten

28.02.2007

Österreichs Männer sind im Vergleich zu ihren Geschlechtsgenossen anderer EU-Länder überdurchschnittlich häufig dick: Mehr als die Hälfte der männlichen Bevölkerung (50,8 Prozent) gilt laut Eurostat als übergewichtig. Einen so hohen Anteil hat nur noch Griechenland. Ganz anders bei den Frauen: Hier weist Österreich den geringsten Prozentsatz an Übergewichtigen aus.

Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften, hat seiner Erhebung den Body Mass Index (BMI) zu Grunde gelegt. In Deutschland gelten demnach 48 Prozent der Männer als übergewichtig (BMI 25 bis 29,9). In diese Kategorie fallen auch rund ein Drittel aller Frauen in Griechenland (36,5 Prozent), England (33,6 Prozent) und Portugal (32,4 Prozent).

Die niedrigsten Prozentsätze übergewichtiger Männer wiesen laut Eurostat Lettland (32,5 Prozent), Estland (33,4 Prozent) und Frankreich (35,1 Prozent) aus. Die geringsten Anteile übergewichtiger Frauen wurden in Österreich (20,3 Prozent), Frankreich (21,2 Prozent) und der Slowakei (22,4 Prozent) ermittelt.

In allen Mitgliedstaaten sind mehr Männer als Frauen übergewichtig. Der Bevölkerungsanteil der Fettleibigen (BMI 30 oder mehr) liegt in den einzelnen Ländern zwischen rund einem Viertel und weniger als zehn Prozent. In der Hälfte der EU-Länder sind mehr Männer als Frauen fettleibig.

In Österreich werden 8,6 Prozent der Männer als fettleibig oder adipös eingestuft. Bei den ebenso häufig übergewichtigen Griechen sind es 10,6 Prozent. Hingegen gilt gleich rund ein Viertel der Männer in Malta (25,1 Prozent) als fettleibig. An zweiter Stelle folgte England (22,3 Prozent). Bei den Frauen waren die Anteile der Fettleibigen in England (23 Prozent) und Deutschland (21,7 Prozent) am höchsten.

Die niedrigsten Anteile fettleibiger Männer verzeichneten Rumänien (7,7 Prozent) und die Niederlande (7,9 Prozent). Bei den Frauen waren es Italien (7,9 Prozent) und Österreich (8,6 Prozent).

Quelle: gl

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